JelloCom erwirkt einstweilige Verfügung gegen Yello Strom

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Die JelloCom GmbH & Co. KG aus Jena hat gestern eine einstweilige Verfügung gegen Yello Strom erwirkt. Diese untersagt es dem Kölner Stromanbieter unter den Bezeichnungen Yello und Yello Strom Telekommunikationsdienstleistungen anzubieten oder ein solches Angebot anzukündigen. Yello Strom hatte entsprechende Pläne in einem Artikel im "Spiegel" vom 2. Mai 2000 geäußert. Hierin sah man bei dem Thüringer Telekommunikationsanbieter eine Verletzung der eigenen, älteren Markenrechte.


Diese Einschätzung wurde nun von dem angerufenen Landgericht in Frankfurt/ Main geteilt. Entsprechend erging eine Verfügung, die dem Antrag der JelloCom entsprach. Im Vorfeld hatte man von Seiten der JelloCom versucht, eine außergerichtliche Klärung herbeizuführen. Zwischen beiden Unternehmen wurden auch Gespräche geführt, die aber zu keiner Einigung führten, da Yello Strom nicht bereit war, die geforderte Unterlassungserklärung abzugeben. JelloCom Geschäftsführer Jörg Goronzy zu dem erzielten Ergebnis: "Wir sind froh über diesen Etappensieg, rechnen aber nicht damit, dass hiermit das Verfahren schon abgeschlossen ist. Ich hoffe aber dennoch nicht, dass wir nun in einen langwierigen Rechtsstreit verwickelt werden."

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