164,62 Euro pro Tonne

Januar und Februar 2002: Weniger Öleinfuhren

Im Januar und Februar dieses Jahres hat Deutschland weniger Rohöl importiert. Dadurch verringerte sich die deutsche Rohölrechnung um mehr als 900 Millionen Euro auf 2,8 Milliarden. Die wichtigsten Lieferländer waren die Russische Föderation, Norwegen, Großbritannien und Libyen. Die Tonne kostete etwa 164,62 Euro.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Im Februar 2002 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,2 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,4 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im Februar auf 172,00 Euro. Er lag damit um 21,1 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (217,97 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Februar auf 1,4 Milliarden Euro und lag damit um 430 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum. Im Januar bis Februar dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent von 17,7 auf 17,2 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 2,8 Milliarden Euro um 902 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 164,62 Euro im Schnitt um 22,1 Prozent niedriger als im Vorjahr (211,30 Euro).

Die vier wichtigsten von insgesamt 18 Lieferländern waren 2002 bislang Russische Föderation (5,3 Millionen Tonnen), Norwegen (3,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (2,3 Millionen Tonnen) und Libyen (1,2 Millionen Tonnen). 32,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 17,6 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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