Statistik

Januar bis Juni: Erdgasimporte um 22 Prozent billiger

Für insgesamt fast fünf Milliarden Euro hat Deutschland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Erdgas aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten importiert. Alles in allem waren es über 1,5 Millionen Terajoule und damit 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mit 1 523 113 Terajoule um 5,5 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahres (1 444 303 Terajoule).

Der Wert der Erdgasimporte aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug in diesem Zeitraum 4,998 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,032 Milliarden Euro). Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Juni 2002 mit 3180,70 Euro um 22,2 Prozent unter dem Preis im Juni 2001 (4087,06 Euro). Damit sind die Einfuhrpreise seit Januar im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 21,4 Prozent von 4176,72 Euro auf 3281,30 Euro pro Terajoule Erdgas gesunken.

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