Statistik

Januar bis Juli 2004: Mineralölabsatz gesunken

Der Export von Mineralölprodukten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,2 Prozent von 10,3 auf 13,6 Millionen Tonnen, während der Import um 11,4 Prozent von 21,7 auf 19,2 Millionen Tonnen zurückging. Der Absatz sank um 3,5 Prozent auf 64,5 Millionen Tonnen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik gegenüber dem Vorjahr im Zeitraum Januar bis Juli um 3,5 Prozent von 66,9 auf 64,5 Millionen Tonnen.

Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte: Rohbenzin 10,3 Millionen Tonnen (plus 5,3 Prozent), Ottokraftstoff 14,6 Millionen Tonnen (minus 2,7 Prozent), Dieselkraftstoff 16,3 Millionen Tonnen (plus 2,8 Prozent), leichtes Heizöl 13,7 Millionen Tonnen (minus 19,5 Prozent) und schweres Heizöl 3,6 Millionen Tonnen (minus 5,3 Prozent).

Der Export von Mineralölprodukten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,2 Prozent von 10,3 auf 13,6 Millionen Tonnen, während der Import um 11,4 Prozent von 21,7 auf 19,2 Millionen Tonnen zurückging. Beim Rohöl ist gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2003 eine Importsteigerung festzustellen. Die Einfuhren erhöhten sich von 60,9 auf 63,6 Millionen Tonnen in 2004. Der Grenzübergangspreis von Rohöl stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent von 192,98 Euro auf 202,94 Euro pro Tonne.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Erdölförderung

    Teure Rohstoffe: Verbraucher spüren Preisaufschwung

    Nicht nur Rohöl ist seit Januar wieder teurer geworden, sondern auch Erze, Metalle und Agrargüter. Nach einem jahrelangen Abwärtstrend bekommen die Verbraucher nun wieder die teureren Preise zu spüren.

  • geballte Faust

    Heizöl und Benzin werden wieder teurer

    Der Preisrutsch bei Öl und Benzin scheint erstmal wieder zu Ende zu sein, es muss derzeit wieder etwas mehr gezahlt werden. Das liegt daran, dass der Euro schwächelt, während der Rohölpreis sich wieder etwas erholt hat. Wie es weitergeht, ist unklar - selbst Experten scheinen zu keiner klaren Prognose zu gelangen.

  • Stromtarife

    Januar bis Juli 2004: Mehr Rohöl für mehr Geld importiert

    Zwischen Januar und Juli dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent von 60,9 auf 63,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 12,9 Milliarden Euro um 1,162 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor.

  • Strom sparen

    Mineralölabsatz sank im ersten Halbjahr 2004

    Zwischen Januar und Juni 2004 wurden in Deutschland weniger Mineralölprodukte verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Export stieg hingegen um 23,4 Prozent, während auch der Import zurückging. Bei Rohöl zeigt sich ein gegensätzlicher Trend, der Grenzübergangspreis stieg um zwei Prozent.

  • Hochspannungsmasten

    Rohölimporte: Mehr Einfuhren, höhere Kosten

    Deutschland hat im Juni dieses Jahres 16,9 Prozent mehr Rohöl importiert als im Juni vergangenen Jahres, der Durchschnittpreis dafür stieg um mehr als 25 Prozent auf 213,11 Euro pro Tonne. Auch auf's erste halbe Jahr gesehen, benötigte Deutschland mehr Rohöl und zahlte dafür auch mehr Geld.

Top