1,8 Prozent mehr

Januar bis August: Erhöhte Rohöleinfuhren

Während im August dieses Jahres mit 8,9 Millionen Tonnen Rohöl etwa 1,7 Prozent weniger eingeführt wurde als im entsprechenden Vorjahresmonat, haben sich die Öleinfuhren in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 1,8 Prozent auf 70,1 Millionen Tonnen erhöht.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Im August 2001 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,9 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 1,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (neun Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im August auf 411,16 DM (210,22 Euro). Er lag damit um 10,5 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (459,17 DM / 234,77 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich dadurch im August auf 3,6 Milliarden DM (1,9 Milliarden Euro) und lag damit um 494 Millionen DM (252 Millionen Euro) niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis August dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent von 68,9 auf 70,1 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 29,6 Milliarden DM (15,1 Milliarden Euro) um 1,1 Milliarden DM (558 Millionen Euro) höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 421,52 DM (215,52 Euro) im Schnitt um zwei Prozent höher als im Vorjahr (413,31 DM / 211,32 Euro). Die fünf wichtigsten von insgesamt 21 Lieferländern waren 2001 bislang die Russische Föderation (20,3 Millionen Tonnen), Norwegen (13, Millionen Tonnen ), Großbritannien (10,3 Millionen Tonnen), Libyen (7,2 Millionen Tonnen) und Syrien (5,2 Millionen Tonnen). 34,5 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 21,9 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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