Statistik

Januar bis April: Deutschland importiert weniger Rohöl

35,4 Millionen Tonnen Rohöl hat Deutschland in den ersten vier Monaten dieses Jahres importiert. Der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl lag mit 189,09 Euro im Schnitt um 9,5 Prozent niedriger als im Vorjahr (209,01 Euro). Das wichtigste Lieferland war bislang die Russische Föderation.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Im April 2004 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 1,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,9 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im April auf 199,00 Euro. Er lag damit um 13,1 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (175,93 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich so im April auf 1,7 Milliarden Euro und lag damit um 180 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis April dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent von 35,6 auf 35,4 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 6,7 Milliarden Euro um 752 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 189,09 Euro im Schnitt um 9,5 Prozent niedriger als im Vorjahr (209,01 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 22 Lieferländern waren 2004 bislang Russische Föderation (12,3 Millionen Tonnen), Norwegen (7,7 Millionen Tonnen), Libyen (4,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (3,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (2,4 Millionen Tonnen). 32,5 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 18,2 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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