Statistik

Januar 2004: 5,2 Prozent mehr Rohöl importiert

9,3 Millionen Tonnen Rohöl wurden im Januar dieses Jahres nach Deutschland eingeführt. Der Durchschnittspreis pro Tonne betrug 182,33 Euro und lag damit um über 18 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Deutschland zahlte insgesamt 1,7 Milliarden Euro.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Im Januar 2004 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,3 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 5,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,8 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im Januar auf 182,33 Euro. Er lag damit um 18,2 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (222,87 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Januar auf 1,7 Milliarden Euro und lag damit um 274 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 16 Lieferländern waren 2004 bislang die Russische Föderation (3,4 Millionen Tonnen), Norwegen (2,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (1,1 Millionen Tonnen), Libyen (1,0 Millionen Tonnen) und Kasachstan (0,6 Millionen Tonnen). 32,5 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 17,7 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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