Hessische Verbraucherpreise

Jahresteuerung sinkt auf 2,7 Prozent im Juni

Seit Juni 2000 ist der Preis für Gas um 24 Prozent gestiegen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich wieder verlangsamt. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, war der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Hessen im Juni um 2,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Mai hatte die Teuerung noch drei Prozent betragen. Abgesehen vom Mai wurde damit im Juni aber immer noch der höchste Preisanstieg seit September 1994 gemessen.

Kraftstoffe waren im Juni um 3,3 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, nachdem die entsprechende Teuerungsrate im Mai noch 13,4 Prozent betragen hatte. Für Heizöl zog der im Jahresvergleich gemessene Preisauftrieb allerdings von 5,7 Prozent im Mai auf 10,6 Prozent im Juni an. Auch für Nahrungsmittel stieg die Rate von 5,7 Prozent auf sechs Prozent und für Wohnungsmieten einschließlich Nebenkosten (ohne Heizung) von 0,7 Prozent auf 0,9 Prozent. Starke Preiserhöhungen gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres waren für Gas mit 24 Prozent und Mieten für Ferienwohnungen und –häuser mit über elf Prozent zu verzeichnen.

Von Mai auf Juni stieg der Preisindex um 0,2 Prozent. In der gleichen Zeit des Vorjahres hatte er unter dem Einfluss der damals stark anziehenden Kraftstoffpreise um 0,5 Prozent zugenommen. Starke kurzfristige Preisbewegungen gab es bei Energie, Nahrungsmitteln, Getränken und Urlaubsausgaben. Von Mai auf Juni dieses Jahres sanken die Kraftstoffpreise um zwei Prozent. Die Preise für Kaffee gingen um 1,5 Prozent, für Gas um 1,1 Prozent und für Nahrungsmittel um 0,2 Prozent zurück.

Das könnte Sie auch interessieren
Top