Terminhinweis

Jahrestagung Kerntechnik 2005 im Mai in Nürnberg

Vom 10. bis 12. Mai treffen sich die Kernkraftwerksbetreiber Europas in Nürnberg zur Jahrestagung Kerntechnik 2005. Es gibt Plenarsitzungen mit Übersichtsvorträgen prominenter Redner, Fachsitzungen mit Referaten ausgewiesener Fachleute und technische Sitzungen mit zur Tagung eingereichten Fachbeiträgen.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/Nürnberg (red) - Die Kernkraftbranche trifft sich vom 10. bis 12. Mai zu ihrer Jahrestagung in Nürnberg. Die Tagung findet mit der ideellen Unterstützung der Europäischen Nukleargesellschaft (ENS) statt. Partnerland der Jahrestagung 2005 ist die Schweiz. Dem Partnerland wird mit dem Programm besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Einen weitereren Programmschwerpunkt bildet das spezielle Angebot an die Jugend und den Nachwuchs. In zahlreichen Referaten werden Fachleute aus Forschung, Industrie, Wirtschaft und Politik ihre Standpunkte darstellen und aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren.

Die Programmstruktur sieht drei Kategorien vor:

  • Plenarsitzungen mit Übersichtsvorträgen prominenter Redner,
  • Fachsitzungen mit "eingeladenen" Referaten ausgewiesener Fachleute und
  • Technische Sitzungen mit zur Tagung "eingereichten" Fachbeiträgen.

Die Referenten der Fachsitzungen behandeln folgende Themenschwerpunkte:

  • Anwendung von CFD-Methoden in der Reaktorsicherheit,
  • Windkraft und Kernenergie im Netzverbund,
  • Zwischenlagerung von abgebrannten Brennelementen,
  • Aktuelle Entwicklungen zur Sicherung von Know-how und Kompetenz in der Kerntechnik,
  • Erfahrungen und Entwicklungen mit modernen Siede- und Druckwasserreaktor-Brennelementen,
  • Workshop Kompetenzerhaltung,
  • Kernenergie Campus und
  • Neuere Methoden im Nachweisverfahren bei Störfallanalysen.

Die zur Jahrestagung eingereichten Fachbeiträge werden in den sogenannten Technischen Sitzungen nach folgenden Hauptthemenkreisen geordnet vorgestellt:

  • Reaktorphysik und Berechnungsmethoden,
  • Thermo- und Fluiddynamik,
  • Sicherheit kerntechnischer Anlagen - Methoden, Analysen, Ergebnisse,
  • Brennstoffver- und -entsorgung, radioaktive Abfälle, Lagerung,
  • Brennelemente und Kernbauteile,
  • Betrieb von kerntechnischen Anlagen,
  • Stilllegung kerntechnischer Anlagen,
  • Forschungsreaktoren,
  • Fusionstechnologie,
  • Fortschrittliche Reaktorkonzepte, Energiesysteme - Energiewirtschaft,
  • Werkstoffe, Herstellung, Betriebsverhalten,
  • Kommunikation mit der Öffentlichkeit und
  • Strahlenschutz.

Die Referate werden teils in Deutsch, teils in Englisch gehalten. Die Vorträge der Plenarsitzungen werden in beiden Sprachen simultan übersetzt.

Fachexkursionen zum Kernkraftwerk Grafenrheinfeld und zur Framatome ANP GmbH ergänzen das Programm.

Zur Förderung des Erfahrungsaustausches zwischen Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft richten Unternehmen "Firmentreffpunkte" im Tagungsgeschehen ein.

Weiterführende Links
  • - Für weitere Informationen und Anmeldung hier klicken -
Das könnte Sie auch interessieren
  • Erde

    Revolutionierende Erfindungen: Nachhaltig und energiesparend

    Die industrielle Revolution hat neben Ihren zahlreichen technischen Fortschriften auch Probleme wie etwa Umweltverschmutzung mit sich gebracht. Doch zahlreiche Erfindungen der letzten Jahre zeigen, dass Neuheiten nicht mehr umweltbelastend sein müssen.

  • Kraftwerk

    EU rechnet Atomstrom-Kosten offenbar künstlich niedrig

    Die EU verschleiert in ihren Zukunftsplänen für Europas Energieversorgung laut einer Studie die wahren Kosten von Atomstrom und benachteiligt dadurch die ökologische Stromerzeugung. Die Kosten für Atomstrom würden "systematisch" unterschätzt, jene für alternative Energieerzeugung überschätzt.

  • Strom sparen

    Ältester Atommeiler Obrigheim geht vom Netz

    Mit dem Kernkraftwerk Obrigheim geht Anfang Mai das zweite deutsche Atomkraftwerk im Rahmen des Atomkonsenses vom Netz. Es ist der älteste deutsche Meiler und verfügt über eine elektrische Bruttoleistung von 357 Megawatt. Betreiber ist die EnBW. Im November 2003 wurde Stade in Niedersachsen abgeschaltet.

  • Strom sparen

    VDE-Studie zur Stromversorgung: Unrealistisch oder repräsentativ?

    Unter dem Titel "Elektrische Energieversorgung 2020 - Perspektiven und Handlungsbedarf" hat die Energietechnische Gesellschaft im VDE in einer umfangreichen Studie drei Modellrechnungen zur Energieversorgung der Zukunft untersucht. Das BMU bezeichnete die Annahmen jedoch als "unrealistisch".

  • Energieversorung

    Industrie und Politik um Rohstoffsicherheit besorgt

    Bundeskanzler Gerhard Schröder sprach sich auf einem Kongress des BDI für eine enge Abstimmung und konzertiertes Handeln angesichts hoher Rohstoffpreise und Lieferknappheiten aus. Der BDI zeigte sich besorgt, weil Deutschland wegen seiner breiten Industriestruktur und geringem Rohstoffaufkommen besonders betroffen sei.

Top