Bilanz 2002

Jahresergebnis der WindWelt AG: Umsatzplus von über 155 Prozent

Die WindWelt AG konnte im vergangenen Geschäftsjahr ihre Umsatzerlöse um gut 157 Prozent auf knapp fünf Millionen Euro erhöhen. Insgesamt hat die Gesellschaft neue Windkraftanlagen mit einer Leistung von 10,2 Megawatt gebaut und in Betrieb genommen. Damit wuchs die Gesamtkapazität im Vergleich zum Vorjahr um gut 36,5 Prozent auf 38 Megawatt an.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Konzern der WindWelt AG hat im Geschäftsjahr 2002 seine Position als einer der führenden unabhängigen Stromerzeuger für regenerative Energien in Deutschland behaupten können. Umsatz und operativer Gewinn haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Die Umsatzerlöse der WindWelt AG stiegen konzernweit im Vergleich zum Vorjahr um 156,6 Prozent auf 4,96 Millionen Euro an. Dabei erwirtschafteten die Windkraftwerke der Gesellschaft bei einer um 165,7 Prozent auf 46,5 (Vorjahr: 17,5) Millionen Kilowattstunden erhöhten Stromproduktion einen Umsatz von etwa 4,4 Millionen Euro.

Der deutliche Umsatzzuwachs schlug sich auch in der Gewinnentwicklung nieder. So hat sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahr auf 3,6 (Vorjahr: 1,3) Millionen Euro erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war mit 1,234 Millionen Euro klar besser als im Vorjahr (0,443 Mio. Euro). Zudem konnte die WindWelt AG ihr regeneratives Windkraftportfolio weiter ausbauen. Insgesamt hat die Gesellschaft im Stammland Nordrhein-Westfalen neue Windkraftanlagen mit einer Leistung von 10,2 Megawatt gebaut und in Betrieb genommen. Damit wuchs die Gesamtkapazität des WindWelt-Windkraftparks im Vergleich zum Vorjahr um gut 36,5 Prozent auf 38 Megawatt an.

Auch den Einstieg ist das neue Geschäftsfeld Projektierung von Solarparcs wertete das Unternehmen positiv. Bei der Projektierung von Solarparcs geht es um die Planung und den Bau großer Solarstromanlagen für Dritte. Im vierten Quartal vergangenen Jahres wurde eine erste Anlage im niederbayerischen Oberötzdorf-Untergriesbach in der Nähe von Passau realisiert.

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