Preisgekrönt

Jahresbilanz Energieagentur NRW: Beratungstätigkeit stößt Investitionen an

Anlässlich der Jahresbilanz der Energieagentur NRW unterstrich NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann kürzlich in Wuppertal den wirtschaftsfördernden Effekt der Energiepolitik. Der Beratungstätigkeit der Energieagentur NRW käme dabei eine bedeutende Aufgabe zu.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Der nordrhein-westfälische Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann hat kürzlich in Wuppertal die Jahresbilanz der Energieagentur NRW vorgestellt. "Zukunftsfähige Energiepolitik ist Innovationspolitik. Es geht darum, wirtschaftliches Wachstum mit weniger Energieverbrauch zu verbinden. Dabei kommt der Beratungstätigkeit der Energieagentur NRW bei der effizienten Energieverwendung eine bedeutende Aufgabe zu. Denn dadurch werden Investitionen bei den Unternehmen angestoßen und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt", umschrieb er die Aufgaben der Agentur.

Die Energieagentur NRW informiert seit 1990 rund um Fragen des Energiemanagement, der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Im vergangenen Jahr 2003 bearbeiteten die Ingenieure in Wuppertal und Duisburg knapp 19 000 Anfragen aus Unternehmen, Kommunen und von Privatleuten. Fast 32 000 Menschen ließen sich durch die Energieagentur NRW weiterbilden, jede sechste der 6700 Schulen des Landes hat sich am Projekt "EnergieSchule NRW" beteiligt.

Horstmann betonte, dass wegen der verschärften Wettbewerbssituation zahlreicher klein- und mittelständischer Unternehmen die Einsparmöglichkeiten bei den Energiekosten zunehmend an Attraktivität gewinnen. "Ein energieoptimierter Betrieb ist ein stärkerer Wettbewerber auf den immer härter umkämpften Märkten. Energie optimal einsetzen bedeutet, Kapital frei zu setzen, das für neue Investitionen eingesetzt werden kann", so der Minister. Die Beratung durch die Energieagentur NRW führte zudem zu einer Vielzahl wirtschaftlich bedeutsamer Investitionen in Unternehmen. Insbesondere "Contracting" sei ein interessantes, innovatives Instrument, dessen Nutzung nach Einschätzung des NRW-Infrastrukturministers weiter an Bedeutung gewinnen wird.

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