Jahresbilanz 2000 der Energieagentur NRW: Zukunftsenergien boomen

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
Anfrageboom bei der Energieagentur NRW im Jahr 2000: Über 18 000 Projekte und Anfragen aus Betrieben, von Kommunen oder Privatleuten, mehr als 28 000 Teilnehmer bei den Aktionen der beruflichen Qualifizierung, 500 Contractinganfragen, 14 000 Besucher im Energieberatungsmobil, 3000 durchgeführte Gebäude-Checks. Die Zahlen, die der nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Energieminister Ernst Schwanhold und Energieagenturleiter Norbert Hüttenhölscher in der Jahrespressekonferenz von Deutschlands bekanntester Energieberatungseinrichtung gestern in Wuppertal vorlegten, machten eines deutlich: Energieeffizienztechnologien und Zukunftsenergien sind im Energieland NRW zum attraktiven Geschäftsfeld geworden. "Nicht nur die Unabhängigkeit und Neutralität unserer Energieagentur NRW sind das Geheimnis des Erfolges - es ist auch ihre Vielseitigkeit", erklärte Schwanhold. "Für nahezu jede Zielgruppe gibt es Service und Information in allen Energiefragen."


Die Erfolgsliste ist lang: Die Energieagentur NRW erhielt den Deutschen Solarpreis 2000, erstellte mit der FernUniversität Hagen das erste Fernstudienangebot Energiemanagement, gab ein beachtetes 400seitiges Fachbuch heraus und konnte 600 Teilnehmer zu einem Photovoltaikkongress mit Hermann Scheer, Träger des alternativen Nobelpreises, nach Wuppertal ziehen. Deutschlands Brennstoffzellenexperten machten eine Tagung der Energieagentur zum zweiten Mal zu ihrem Forum. Das Energieberatungsmobil war an jedem verfügbaren Tag im Jahr (220 an der Zahl) ausgebucht. Selbst Bundeskanzler Gerhard Schröder besuchte gemeinsam mit Ministerpräsident Wolfgang Clement im Frühjahr den Bus. Ein Projekt der Energieagentur NRW - Blockheizkraftwerk und Ökoblock der Großbäckerei Hülsmann in Lengerich - erhielt nach ihrer Umsetzung den Preis der Deutschen Gaswirtschaft.

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