Investitionsbank Berlin und Bewag: Fördermittel aus einer Hand

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Berlins Umweltfreunde können sich freuen: Künftig sind Fördermittel für Errichtung und Betrieb umweltfreundlicher Fotovoltaik-Anlagen in Berlin noch einfacher als bislang zu beantragen. Dazu haben die Investitionsbank Berlin (IBB), das zentrale Förderinstitut des Landes und Berlins Energieversorger Bewag ihre Zusammenarbeit intensiviert. So finden ab 18. Mai 2000 in den Räumen der IBB regelmäßig "Fotovoltaik-Nachmittage" von IBB und Bewag statt: Jeweils donnerstags von 14 bis 18 Uhr können sich dann Kunden zur Förderung und Technik der Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie beraten lassen.


IBB und Bewag fördern Solaranlagen mit einer Mindestleistung von einem Kilowatt (kWp). Dabei erfolgt die Förderung durch die Investitionsbank mit Zuschüssen von maximal 40 Prozent. Die Bewag-Förderung ist eine Kombination aus Investitionszuschuss und garantierter Einspeisevergütung, berücksichtigt jedoch eine mögliche Förderung durch die IBB. Die Vergabe erfolgt mehrmals jährlich nach dem Prinzip einer Solarstrombörse. Dazu bieten Interessenten geplanter Fotovoltaik-Anlagen der Bewag Solarstrom zu einem von ihnen kalkulierten Preis an. An diesen ist die Höhe des Zuschusses fest gebunden. Den Zuschlag erhalten die günstigsten Anbieter. Als dritte Förderschiene vermittelt die IBB in Zusammenhang mit der Landesförderung zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des "100.000-Dächer-Programms". Die Laufzeit dieser Darlehen beträgt zehn Jahre, wobei die ersten beiden Jahre tilgungsfrei sind.

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