Terminhinweis

Internationales Symposium: "Zukunftsenergien für den Süden-New Energy for the South"

Das Themenspektrum orientiert sich am praktischen Bedarf von Entwicklungsländern. Neben der ländlichen Elektrifizierung mit Solar Home-und PV-Hybridsystemen, der Energiegewinnung aus Biomasse, dem neuen Finanzierungsinstrument "Clean Development Mechanism (CDM)" wird es auch um neue Kooperationsmöglichkeiten in China gehen.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Während die Solarbranche in Deutschland gestützt durch öffentliche Gesetze und Förderprogramme wächst, ist der Einsatz solarer und anderer erneuerbarer Energietechnologien im Sonnengürtel der Erde heute schon rentabel. Entwicklungsländer als Wachstumsmärkte für erneuerbare Energien stehen deshalb im Mittelpunkt des 2. Internationalen Symposiums "Zukunftsenergien für den Süden-New Energy for the South".

Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen führt diesen Kongress vom 1. bis 3. April im Auftrag des NRW-Energieministeriums durch. Mitveranstalter ist u.a. auch die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW. Fachlicher Informationsaustausch und Anbahnung persönlicher Kontakte sollen den Nord-Süd-Transfer erneuerbarer Energietechnologien weiter intensivieren und unterstützen. Mehr als 40 Referenten aus 13 Ländern, darunter hochrangige Vertreter der chinesischen Staatsplanungskommission und der Weltbank haben Ihre Teilnahme zugesagt. Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und EuroSolar-Präsident Dr. Hermann Scheer (MdB) werden den Kongress eröffnen.

Immer noch hemmt "Energiearmut" die Entwicklung in vielen ländlichen Regionen. Weltweit haben 1,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Elektrizität, 2,4 Milliarden sind auf die umweltschädigende Verbrennung von Holz, Stroh oder Viehdung angewiesen. In vielen Metropolen des Südens verschlechtert sich durch steigenden Energiebedarf die städtische Luftqualität. Neue und erneuerbare Technologien können ihr Potenzial zur Überwindung dieser Energie- und Umweltprobleme entfalten, wenn sie in schlüssige Gesamtkonzepte zur nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume und urbaner Zentren integriert werden.

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