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Internationales Qualitätssiegel für Brennstoffzellenentwicklung "made in Hamburg"

Auf dem Prüfstand der unabhängigen technisch-wissenschaftlichen Bonner Zertifizierungsstelle DVGW stand insbesondere der Ablauf aller Geschäftsprozesse, die für die Fortschreibung einer neuen Technologie nötig sind. Die Hamburger european fuel cell gmbh (efc) entwickelt Brennstoffzellen zur Hausenergieversorgung.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Hamburger european fuel cell gmbh (efc) ist kürzlich als Entwicklungsunternehmen für Brennstoffzellen zur Hausenergieversorgung mit der DIN EN ISO 9001 durch die Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) zertifiziert worden. "Wir haben, mit Unterstützung der Qualitätsbeauftragten der E.ON Hanse AG bis zur Zertifizierung, auf unserem Weg der Entwicklung von Brennstoffzellen-Heizgeräten eine Vorreiterrolle innerhalb Europas übernommen", zeigte sich efc-Geschäftsführer Guido Gummert von seinem Unternehmen überzeugt.

Ingenieur Gummert nennt die Besonderheiten, die mit der Auszeichnung dokumentiert sind: "Als Systemintegrator kaufen wir, wie andere Heizgerätehersteller, Komponenten bei Zulieferfirmen ein. Allerdings mit dem wesentlichen Unterschied, keine fertigen Produkte zu übernehmen. Vielmehr betreiben wir die technische Eigenentwicklung aufgrund selbst definierter Spezifikationen und im Rahmen von Entwicklungspartnerschaften, bis zur Herstellung des Brennstoffzellen-Heizgerätes. Im Rahmen dieser einzigartigen Produktentwicklung ist die Überprüfung von Abläufen bei der Entwicklung, Herstellung und beim Testbetrieb, beispielsweise bei Aggregaten vor einem Feldversuch, eine äußerst wichtige Messlatte. Hiervon werden Zulieferer, Entwicklungspartner, die Versorgungswirtschaft und das Fachhandwerk als Teil der dokumentierten Dienstleistungskette profitieren. Und letztendlich auch die Verbraucher, durch kosteneffiziente Qualitätsprodukte."

Auf dem Prüfstand der unabhängigen technisch-wissenschaftlichen Bonner Zertifizierungsstelle DVGW stand insbesondere der Ablauf aller Geschäftsprozesse, die für die Fortschreibung einer neuen Technologie nötig sind. Mit der attestierten ISO 9001 und einem ständig fortgeschriebenen Qualitäts-Management-System (QMS) in den verschiedenen Entwicklungsabläufen könne ein Organisationsverschulden als Fehlerquelle quasi gänzlich ausgeschlossen werden, erklärt efc-Produktmanager Thomas Winkelmann nicht ohne Stolz.

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