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Internationaler Workshop: Energieeffiziente Geräte vermarkten

Der Workshop "Energieeffiziente Geräte vermarkten", am 19. September in Berlin, richtet sich an Handelsunternehmen, Hersteller, Verbraucherorganisationen, Energieversorger und politische Entscheidungsträger. Akteure aus verschiedenen Ländern der EU stellen ihre Erfahrungen mit Energieeffizienz-Marketing vor.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Immer mehr Verbraucher achten beim Kauf von Elektrogeräten zur Schonung der Umwelt und des eigenen Geldbeutels auf niedrigen Stromverbrauch. Das betrifft vor allem den Bereich der Haushaltsgeräte. In vielen Ländern wird dieses Einkaufskriterium bereits aktiv in die Marketingstrategien von Handels- und Herstellerfirmen integriert. Auch im Bereich der Unterhaltungselektronik starten jetzt erste Aktivitäten.

Der Workshop "Energieeffiziente Geräte vermarkten", am 19. September in Berlin, richtet sich an Handelsunternehmen, Hersteller, Verbraucherorganisationen, Energieversorger und politische Entscheidungsträger. Akteure aus verschiedenen Ländern der EU stellen ihre Erfahrungen mit Energieeffizienz-Marketing vor. Erfolgsmodelle werden auf ihre nationale Übertragbarkeit geprüft, Wechselwirkungen mit politischen Instrumenten analysiert sowie Erfolgsfaktoren und Grenzen des Energieeffizienz-Marketings aufgezeigt. Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft diskutieren im Plenum über die Zukunft des Energieeffizienz-Marketings.

Organisiert wird der Workshop federführend von der Berliner Energieagentur. Die Veranstaltung bildet den Abschluss eines von der Europäischen Kommission unterstützten Projektes zur Förderung von Energieeffizienz bei Unterhaltungselektronik. Zusammen mit Partnern aus Frankreich, Schweden, den Niederlanden und der Schweiz und in Kooperation mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte die Berliner Energieagentur in einer Informationskampagne Handel und Verbraucher zum Thema Energieeffizienz beraten und mit gezielten Aktionen für energiesparende Geräte geworben. Der Workshop fasst die Ergebnisse der Kampagne zusammen und versteht sich als Forum zur Initiierung weiterer Aktivitäten.

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