Nachhaltige Entwicklung

Internationale Universität für erneuerbare Energien entsteht

Eine internationale offene Universität für Erneuerbare Energien (OPURE) soll den Wissenstransfer bei erneuerbaren Energien entscheidend stärken, erneuerbare Energien als Kernelement für Bildungsprogramme in allen Ausbildungswegen erarbeiten und die Forschungsförderung international vernetzen.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Der Ausschuss Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung hat kürzlich den Antrag "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" verabschiedet und damit einstimmig die Initiative für eine internationale offene Universität für Erneuerbare Energien (OPURE) unterstützt.

Die Initiative ging vorletzte Woche von der Weltkonferenz für Erneuerbare Energien in Bonn aus. OPURE soll den Wissenstransfer bei erneuerbaren Energien entscheidend stärken. Sie soll erneuerbare Energien als Kernelement für Bildungsprogramme in allen Ausbildungswegen erarbeiten und die Forschungsförderung international vernetzen.

Gleichzeitig sollen wichtige nationale Initiativen wie das Bund-Länder-Kommission-Modellprojekt "BLK 21", die Reform des Berufsbildungsrechts und Stipendienprogramme an Hochschulen sollen nach dem Willen aller Fraktionen fortgesetzt werden. "So kann Bildung bei uns und weltweit zum Katalysator für den notwendigen Wandel im Bewusstsein und Handeln werden", kommentieren Grietje Bettin und Hans-Josef Fell von Bündnis 90/Die Grünen.

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