Umfrage

Installateure sehen SolarWorld AG als führendes deutsches Solarunternehmen

In einer repräsentative Umfrage des Kölner Europressedienst waren die deutschen Solarinstallateure aufgerufen, acht der führenden Anbieter von Solartechnologie in Deutschland hinsichtlich verschiedener Kriterien zu bewerten. Im Ergebnis konnte sich die SolarWorld AG vielfach vor dem aus internationalen Großkonzernen bestehenden Wettbewerb platzieren.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die SolarWorld AG wird von Fachleuten des deutschen Solarmarktes als führend unter den nationalen Herstellern eingestuft. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter deutschen Solarinstallateuren, die der Kölner Europressedienst vorgelegt hat. Die SolarWorld AG, so das Ergebnis der unabhängigen Studie mit dem Titel "Der Markt für Photovoltaik in Deutschland", agiert dabei äußert erfolgreich im Konzert der internationalen Großkonzerne.

Die Solarinstallateure waren aufgerufen, acht der führenden Anbieter von Solartechnologie in Deutschland hinsichtlich verschiedener Kriterien zu bewerten. Mit dabei waren neben der SolarWorld AG auch die weltweit fünf führenden Unternehmen der Branche. Im Ergebnis konnte sich die SolarWorld AG vielfach vor dem aus internationalen Großkonzernen bestehenden Wettbewerb platzieren. So stufen die Fachleute die SolarWorld AG in Sachen Produktqualität überdurchschnittlich gut vor den großen Wettbewerbern aus den Niederlanden, Deutschland und Japan ein. Auch in Sachen Preis/Leistungsverhältnis erhält der solare Technologiekonzern vor allem sehr gute und gute Noten und schneidet damit bei den Installateuren besser ab als namhafte Energiekonzerne aus Deutschland und Großbritannien.

"Die für uns erfreuliche Studie zeigt, dass wir mit der Strategie, uns ausschließlich auf den Solarmarkt und dort auf die gesamte Wertschöpfung zu konzentrieren, am deutschen Markt sehr gut ankommen. Auch unser technologischer Anspruch, der sich in der Innovation und Qualität unserer Produkte niederschlägt, wird von den Fachleuten gewürdigt", kommentiert Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher des solaren Technologiekonzerns die Umfrage. "Die Studie unterstreicht gleichzeitig, wie wichtig eine rasche Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) durch die verantwortlichen Regierungsstellen in Berlin ist. Denn die gute Position, die sie uns bescheinigt, kann gerade weil wir ein reines Solarunternehmen sind, durch unverantwortliches Zögern der Politik gefährdet werden. Denn wir können unsere Geschäfte nicht allein im Ausland tätigen oder statt Solaranlagen – wie manche unserer Wettbewerber - Öl, Gas oder Faxgeräte verkaufen. Die deutsche Solarindustrie braucht die zügige Weichenstellung der Politik", fordert der SolarWorld-Vorstandssprecher in diesem Zusammenhang.

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