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Initiative Gaswettbewerb jetzt! begrüßt Clements Vorschläge zur Verbesserung des Gaswettbewerbs

Die Initiative Gaswettbewerb jetzt! begrüßt die Ausführungen im Monitoring-Bericht des Bundeswirtschaftsministers zur mangelnden Wettbewerbssituation auf dem Gasmarkt. Die Regelung des Netzzugangs auf dem Gasmarkt auf Basis des "Entry-Exit-Modells" sei ein konstruktiver Vorschlag, um dem gescheiterten Wettbewerb eine zweite Chance zu geben.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

"Die selbst gesteckten Ziele der Gaswirtschaft, wie mehr Wettbewerb und Transparenz, einfachere Nutzung, Börsenfähigkeit, Diskriminierungsfreiheit, Eignung für Massengeschäfte/Transaktionsunabhängigkeit und Kostenzuordnung nach dem Verursacherprinzip, sind nur durch das im Monitoring-Bericht empfohlene Netzzugangsmodell zu erreichen", stellt Dr. Henning Borchers, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (bne), fest. "Entscheidend ist, dass in der Startphase nicht mehr als fünf Regelzonen gebildet werden."

Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, sagt: "Die Vorschläge der Bundesregierung zur Öffnung des Gasmarktes gehen in die richtige Richtung. Betriebe und Bürger haben bislang die Zeche für fehlenden Wettbewerb gezahlt." Und Christian Haase, Vorstand des Energiebrokers Kilowatthandel, einem Vertragspartner des BVMW, erklärt: "Wir hoffen, dass sich die Umsetzung der Vorschläge aus dem Monitoring-Bericht bald in niedrigeren Gaspreisen niederschlägt."

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  • Download des Monitoring-Berichts hier
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