Heimliche Stromverbraucher

Initiative EnergieEffizienz: Tipps für cleveres Energiemanagement

In vielen deutschen Haushalten wird unnötig Strom verschwendet. Das bestätigt eine Beispielrechnung der Initiative EnergieEffizienz. Bis zu 180 Euro lassen sich pro Jahr und Haushalt einsparen, ohne dass die Verbraucher dabei auf Komfort und Lebensqualität verzichten müssen. Den größten Strombedarf im Haushalt haben Haushaltsgeräte.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Rund die Hälfte der Stromkosten in Privathaushalten geht auf das Konto von Haushaltsgeräten, Beleuchtung und die Nutzung von Geräten der Unterhaltungselektronik, Informations- und Kommunikationstechnik. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich die Ausgaben jedoch deutlich senken, gibt die Initiative zu bedenken. Allein durch umsichtige Nutzung der Stand-by-Funktion könne in einem durchschnittlich ausgestatteten Haushalt bis zu 50 Euro pro Jahr eingespart werden. Durch den Einsatz energieeffizienter Beleuchtung blieben zusätzlich bis zu 60 Euro und durch energieeffiziente Haushaltsgeräte weitere 70 Euro pro Jahr in der Haushaltskasse. Wer in allen drei Bereichen unnötigen Stromverbrauch vermeidet, kann laut Initiative EnergieEffizienz die Kosten insgesamt um bis zu 180 Euro senken.

Zum cleveren Energiemanagement gehört das richtige Abschalten von Elektrogeräten wie Fernseher, Hifi-Anlage oder Drucker. Einige Geräte ziehen nicht nur im Stand-by Betrieb, sondern selbst dann weiter unbemerkt Strom, wenn sie direkt am Gerät ausgeschaltet werden. Auch im Bereich Beleuchtung ließen sich Stromverbrauch und Kosten einfach senken. Wer seinen Haushalt mit Energiesparlampen ausrüstet, kann pro ausgetauschter Glühlampe jährlich knapp sechs Euro sparen.

Den größten Strombedarf im Haushalt haben die Haushaltsgeräte, sagt die Initiative EnergieEffizienz. Etwa ein Drittel der privaten Stromrechnung geht auf das Konto von Kühlschrank, Waschmaschine und Co. Wer konsequent auf Produkte der Energieeffizienzklasse A setzt, senkt Verbrauch und Kosten erheblich.

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