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Informationsveranstaltungen zum Emissionshandel

Das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen bietet am 17., 20. und 21. November 2003 in Herne, Bad Oeynhausen und Wuppertal drei unentgeltliche Informationsveranstaltungen mit ausgewiesenen Experten an zur Einführung des Emissionszertifikatehandels zum Januar 2005 an.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Am 1. Januar 2005 wird in der Europäischen Union der Emissionszertifikatehandel eingeführt. Dies wird nachhaltige Auswirkungen auf die Energiewirtschaft, aber auch auf energieintensive Unternehmen haben. Dem neuen Instrument der Klimaschutzpolitik liegt die Idee zugrunde, Kohlendioxid und andere Treibhausgase zu monetarisieren und dadurch handelbar zu machen.

Hierdurch kann sowohl die Ertrags- als auch die Kostenseite von Unternehmensbilanzen erheblich beeinflusst werden. Dies gilt nicht nur für große, sondern auch für mittelständische Unternehmen. Für Energiewirtschaft und Industrie ist es vor diesem Hintergrund sinnvoll, sich bereits frühzeitig einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen, Chancen und Risiken des Emissionszertifikatehandels zu verschaffen. Daher bietet das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen am 17., 20. und 21. November 2003 in Herne, Bad Oeynhausen und Wuppertal drei unentgeltliche Informationsveranstaltungen mit ausgewiesenen Experten an.

Die Veranstaltungen richten sich an Unternehmen oder Unternehmensbereiche in Nordrhein-Westfalen, die von der Einführung des neuen Handelssystems direkt betroffen sind oder deren Geschäftstätigkeiten hiervon beeinflusst werden können - wie z.B. Anbieter von Anlagen zur Nutzung unerschöpflicher Energien oder von Energieeffizienztechnologien. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen der Stand der Umsetzung der EU-Richtlinie in Deutschland, der Emissionszertifikatehandel in der Unternehmenspraxis, Rechtsfragen aus Unternehmenssicht (z.B.Rechtsschutz) und Emissionsminderung als Handlungsoption.

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