Terminhinweis

Informationstag: Aktuelle Entwicklungen zur Bankenaufsicht - Finanzdienstleistungen in der Energiewirtschaft

"Was versteht man unter Finanzdienstleistungen im Energiemarkt?" Und: "Wer bzw. wann unterliegt ein Unternehmen der Bankenaufsicht des BAKred?" U.a. diese Fragen werden auf einem Informationstag des VDEW und VWEW am 5. Juni 2002 in Darmstadt geklärt.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Als Ergebnis der Fusion der deutschen Strombörsen LPX und EEX wird im März 2002 eine neue Produktfamilie am Terminmarkt eingeführt. Darüber hinaus nimmt im OTC-Geschäft die Bedeutung neuer, vergleichbarer Produkte zu. Der liberalisierte Markt führt zu neuen Tätigkeiten, etwa der Vermittlung derartiger Geschäfte oder dem Portfoliomanagement.

Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred) hat angekündigt, dass auch der Terminmarkthandel an den deutschen Börsen der Solvenzaufsicht des BAKred unterfalle. In der darauffolgenden Zeit wurde deutlich, dass nicht jedes Energiehandelsunternehmen einer Genehmigung beim BAKred bedarf, sondern es eine Vielzahl weiterer Erlaubnistatbestände und Ausnahmen zu beachten gilt. Obwohl das BAKred inzwischen durch zahlreiche Aussagen klarstellen konnte, welche Tätigkeit genehmigungspflichtig ist und welche nicht – und im übrigen einem Energieversorgungsunternehmen inzwischen eine Zulassung als Kredit- und Finanzleistungsinstitut nach dem Kreditwesengesetz erteilt hat -, besteht diesbezüglich in der Energiebranche immer noch Unsicherheit. Offene Fragen werden bei einem Informationstag des VDEW und VWEW am 5. Juni 2002 in Darmstadt geklärt. Dazu gehören u.a.: "Was versteht man unter Finanzdienstleistungen im Energiemarkt?" "Wer bzw. wann unterliegt ein Unternehmen der Bankenaufsicht des BAKred?" "Was bedeutet die Genehmigungspflicht für ein Unternehmen?" Und: "Wie sieht die zukünftige Bankenaufsicht in der Energiewirtschaft aus?"

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