Grenzwerte eingehalten?

Informationen über Schadstoffausstoß von Kaminöfen

Eine Online-Datenbank gibt Auskunft über Abgasemissionen häuslicher Feuerstätten. Verbraucher könnten sich darin ebenso wie Handwerker, Schornsteinfeger und Behörden über die einzelnen Gerätetypen und deren Messergebnisse informieren und überprüfen, ob die vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt/Main (ddp/sm) - Der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) hat die Datensammlung in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Kaminöfen, Kachelöfen, Heizkaminen sowie Pellet-Einzelöfen aufgebaut. Zu finden ist die Datenbank unter hki-online.de.

Nach Angaben des Verbandes wird jede häusliche Feuerstätte für feste Brennstoffe, die neu auf den Markt kommt, von einer der sieben staatlich benannten deutschen oder einer europäischen Prüfstelle gemäß den zutreffenden DIN- und EN-Normen einer herstellerneutralen Typprüfung unterzogen. So sei gewährleistet, dass die Geräte ordnungsgemäß arbeiteten und die Sicherheitsbestimmungen erfüllten.

Vor einem Eintrag in die Datenbank überprüfe und bewerte der HKI nochmals, inwieweit die Normen erfüllt würden. Moderne Festbrennstoffgeräte erzielten einen Wirkungsgrad von 75 Prozent und mehr. Durch die besondere Geometrie des geschlossenen Feuerraums werde zudem der Schadstoffausstoß gesenkt.

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