Rechtssicherheit schaffen

Industrie fordert zügiges Gesetz für CO2-Speicherung

Die Industrie fordert vom Gesetzgeber handeln und ein schnelles verabschieden des Gesetzes zur Abscheidung und Speicherung von CO2 durch die sogenannte CCS-Technik (Carbon Capture an Storage). Das Gesetz müsste zügig beschlossen werden, so der BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) – "Die CCS-Technologie befindet sich noch in der Erprobungs- und Entwicklungsphase. Wird das CCS-Gesetz zügig verabschiedet, sichert es notwendige Investitionen in Demonstrationsvorhaben. So bewahrt Deutschland seine Technologieführerschaft", sagte der BDI-Hauptgeschäftsführer weiter und betonte, dass gerade jetzt in der Kriese die Zukunftstechnologien wichtige Standpunkte für Wachstum und neue Arbeitsplätze darstellen.

Die Bundesländer müssen pro-aktiv an dem Gesetzesvorhaben mitwirken, fordert der BDI-Hauptgeschäftsführer und spricht davon, dass der Bund und die Länder Rechtssicherheit im Thema CCS-Technologien schaffen müssen. "Sie sollten unnötige Verschärfungen und die Einführung einer Speicherabgabe vermeiden, weil diese die CCS-Technologien in Deutschland unwirtschaftlich machen."

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