100 000 Kilowattstunden

In Düren geht amorphe Photovoltaik-Großanlage ans Netz

Die gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft low-tec mbH aus Düren geht mit High-tec in die Zukunft. Ende vergangener Woche wurde ein für Nordrhein-Westfalen beispielgebendes Solarprojekt von Minister Dr. Michael Vesper eingeweiht: Eine 2000 Quadratmeter große amorphe Photovoltaik-Großanlage.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

"Der voraussichtliche Anlagenertrag liegt bei 100 000 Kilowattstunden pro Jahr. Dies entspricht dem Stromverbrauch von 25 Haushalten", beschrieb Minister Dr. Vesper. Die Gesamtinvestition der Anlage lag bei 750 000 Euro. Das Land förderte das Projekt mit 82 500 Euro. "Eine gute Investition in Klimaschutz - und damit in die Zukunft", so Vesper weiter. Das Besondere an der Dürener Anlage ist das hier verwandte Material. Solarzellen werden normalerweise aus Siliziumscheiben hergestellt. Dies sind vor allem polykristalline und monokristalline Zellen. Seit Jahren wird an verschiedenen Dünnschicht-Konzepten geforscht. Hier hat nun erstmals in dieser Größe der Klassiker unter den Dünnschicht-Materialien, das amorphe Silizium, Anwendung gefunden.

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