Importpreise um 12,5 Prozent gestiegen

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Index der Einfuhrpreise im November 2000 um 12,5 Prozent über dem Vorjahresstand. Im Oktober und im September 2000 hatte die Jahresveränderungsrate jeweils plus 13,4 Prozent betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse war im November 2000 um 8,1 Prozent höher als im Vorjahr.


Gegenüber Oktober 2000 stieg der Einfuhrpreisindex um 0,5 Prozent. Für den Preisanstieg verantwortlich waren unter anderem die gestiegenen Einfuhrpreise für Erdgas (+ 5,0 Prozent) und Erdöl (+ 3,1 Prozent). Dagegen wurde die Einfuhr von Kaffee (- 7,6 Prozent) und Mineralölerzeugnissen (- 2,8 Prozent) binnen Monatsfrist billiger.


Im Vergleich zum November 1999 wurden vor allem bei folgenden Gütern starke Preissteigerungen festgestellt: Erdgas (+ 82,3 Prozent), Mineralölerzeugnisse (+ 68,3 Prozent) - darunter insbesondere Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (+ 83,9 Prozent) - Erdöl (+ 63,3 Prozent), Edelmetalle und Halbzeug daraus (+ 63,2 Prozent), Holz- und Zellstoff (+ 43,9 Prozent), Schweinefleisch (+ 27,1 Prozent) und Steinkohle (+ 27,0 Prozent). Billiger wurde dagegen Kaffee (- 19,3 Prozent).


Der Index der Ausfuhrpreise lag im November 2000 um 4,1 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im Oktober und im September 2000 hatte die Jahresveränderungsrate + 4,3 Prozent bzw. + 4,2 Prozent betragen. Gegenüber Oktober 2000 veränderte sich der Ausfuhrpreisindex nicht.

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