Ifo-Studie: Investitionen der Stromerzeuger rückläufig

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung rechnet mit einem mittelfristigen Rückgang der Investitionen von Stromerzeugern. Als Gründe werden unter anderem genannt: Der verstärkte Wettbewerbsdruck um die Endkunden, der hohe technische Stand der bestehenden Anlagen und der nur geringfügig wachsende Stromverbrauch in Deutschland.


Die deutschen Unternehmen hätten im Jahr 1998 ihre Investitionen um elf Prozent gesenkt. Dies entspreche einem Investitionsvolumen von ungefähr zehn Milliarden Mark. Das Ifo-Institut rechnet mit einem weiteren Rückgang der Investitionen auf sieben Milliarden Mark bis 2003. Außerdem wird in der Studie bis 2010 ein Anwachsen des Strombedarfs um nur 0,6 Prozent jährlich prognostiziert.

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