Aktiv in die Zukunft

Human Resources Management Award 2001 geht an die swb Synor

Für ein firmeninternes Projekt, das Mitarbeiter, deren Stellen bei Umstrukturierungen wegfallen, bei der Neuorientierung unterstützt, hat der Komplettdienstleister swb Synor den Human Resources Management Award bekommen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die swb Synor, der Komplettdienstleister für verbrauchs- und kundennahe Energieerzeugungsanlagen innerhalb der swb-Gruppe, hat mit ihrem Projekt "Aktiv in die Zukunft" den Human Resources Management Award (HRM Award) 2001 gewonnen. Das Projekt unterstützt auf vielfältige Weise Mitarbeiter, deren Stellen bei Umstrukturierungen wegfallen oder sich verändern, bei der Neuorientierung auf dem internen und externen Arbeitsmarkt.

Das renommierte Magazin "Personalwirtschaft" vergab kürzlich zum neunten Mal diese Auszeichnung für innovative und zukunftsweisende Personalarbeit. Die Konzepte dürfen keine Papiertiger sein, sondern müssen sich bereits in der Praxis bewährt haben. Anhand von acht Einzelkriterien trifft die Jury ihre Wahl, u.a.Originalität, Aktualität und Reichweite des Konzepts. Reiner Straub, Chefredakteur "Personalwirtschaft", betonte bei der Preisverleihung: "Das Engagement des Teams und das Herzblut, das es in die kreativen Beratungsbausteine steckten, war der entscheidende Faktor, der zu einer großen Akzeptanz der Maßnahmen bei den Mitarbeitern führte. Eine solche Initiative ist vorbildhaft für andere Unternehmen." Die Geschäftsführer der swb Synor, Dr. Thomas Hoffmann und Uwe Dahl, sehen in dem Preis eine große Anerkennung für das Projektteam und das ganze Unternehmen. "Wir haben alle zusammen an einem Strick gezogen. Mitarbeiter, Betriebsrat, Führungskräfte und Projektteam haben gemeinschaftlich viel für die Zukunft der swb Synor erreicht."

Um die Bremer Kraftwerke nachhaltig wirtschaftlich betreiben zu können, sind die Mitarbeiter der swb Synor mit gravierenden Umstrukturierungen konfrontiert. Der damit zusammenhängende Personalabbau von 185 Stellen bis Ende 2003 könne nach Angaben des Unternehmens nicht nur durch die gängigen Maßnahmen wie Vorruhestand realisiert werden. Betriebsbedingte Kündigungen sollen jedoch unbedingt vermieden werden. Die Aufgaben des nun ausgezeichneten Projekts: Erstens begleitet es vom Stellenabbau betroffene Mitarbeiter mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen bei ihrer Neuorientierung. Zweitens bereitet es Mitarbeiter, die im Unternehmen verbleiben, auf die veränderten Anforderungen vor.

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