Komm, kaufen wir was!

HSE beteiligt sich an Aschaffenburger Versorgungs-GmbH

Die HSE wird die Anteile der AVG durch eine direkte Beteiligung in Höhe von knapp 16 Prozent und durch Einlage von Versorgungsnetzen der benachbarten Gemeinden erwerben. Diese bekommt die HSE von E.ON Bayern, das wiederum im Gegenzug einen Teil der HSE-Anteile an der Gasversorgung Unterfranken erhält.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Darmstadt/Aschaffenburg (red) - Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) setzt ihre Einkaufstour fort und wird sich zum 1. Januar 2005 mit 25,1 Prozent an der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) beteiligen. Dazu hat das Bundeskartellamt jetzt grünes Licht gegeben.

Die HSE wird die Anteile der AVG zum einen durch eine direkte Beteiligung in Höhe von knapp 16 Prozent und zum anderen durch Einlage von Versorgungsnetzen der benachbarten Gemeinden Johannesberg, Haibach und Niedernberg erwerben. Diese wird das in Darmstadt ansässige Unternehmen im Tausch von der E.ON-Bayern AG für einen Teil ihrer Anteile an der Gasversorgung Unterfranken GmbH erlangen.

Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog zeigte sich davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit von HSE und AVG erfolgreich sein wird: "Das Rhein-Main-Gebiet ist eine der vitalsten Wirtschaftsregionen Europas. Angesichts der Verflechtungen mit diesem Wirtschaftsraum müssen sich Kommunalunternehmen, wie die Aschaffenburger Versorgungs-GmbH zum Fortbestand in einem liberalisierten und globalisierten Energiemarkt gewaltigen Anforderungen stellen. Die Stadt Aschaffenburg setzt hierzu auf Kooperationen mit benachbarten Regionalunternehmen aus dem kommunalen Umfeld. Die Kooperation mit der HSE ist geeignet die AVG für die Region Bayerischer Untermain deutlich zu stärken."

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromnetz Ausbau

    HSE erwirbt Anteile der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH

    Die HEAG Südhessische Energie AG beteiligt sich mit 15 Prozent an der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH. Fünf Prozent der Anteile wurden direkt erworben, der übrige Teil der Beteiligung erfolgt durch die Einlage von Versorgungsnetzen benachbarter Gemeinden.

  • Strompreise

    Bundeskartellamt genehmigt Fusion von HEAG und Südhessischer Gas und Wasser AG

    Das Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen die Fusion von HEAG und der Südhessischen Gas und Wasser AG. Durch den rechtlichen Zusammenschluss entsteht der größte kommunal verankerte Energiedienstleister Südhessens mit einem Umsatz von etwa 900 Millionen Euro und einer modernen Netzinfrastruktur.

Top