Ab morgen

Hohe Strompreise: Konferenz der Aluminiumbranche in Dortmund

Eine zweitägige Branchenkonferenz mit über 100 Betriebsräten und Vertrauensleuten aus der Aluminiumindustrie sowie Unternehmensvertretern beginnt am Donnerstag in Dortmund. Anlass für die Zusammenkunft sind nach Angaben der IG Metall in NRW die Belastungen aus steigenden Strompreisen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Dortmund (ddp-nrw/sm) - Sie machen in der Branche derzeit bereits ein Drittel der Produktionskosten aus und gefährden aus Gewerkschaftssicht den Standorterhalt für Arbeitsplätze in diesem Industriezweig massiv, begründete die Gewerkschaft ihre Initiative.

In den deutschen Aluminiumhütten gibt es den Angaben nach 3000 Stellen, und in den vor-und nachgelagerten Produktionsstufen gibt es bis zu 50 000 Industriearbeitsplätze.

Themen der Tagung, die auch von der IG Bergbau Chemie Energie mitinitiiert wird, werden Anforderungen an die Bundespolitik angesichts von Wettbewerbsverzerrungen auf den internationalen Märkten sowie Anforderungen an die Innovationsstrategien der Aluminiumbranche sein. Die Branchenkonferenz soll am Freitagmittag mit einer Resolution beendet werden.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strompreise

    Trittin verteidigt Pläne zum Emissionshandel

    In einem Gastbeitrag in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Die Welt" hat Umweltminister Jürgen Trittin seinen Vorschlag zur Ausgestaltung des Emissionshandels als "fairen Interessensausgleich" verteidigt. Dennoch sieht sich der Umweltminister mit geballter Kritik der Gewerkschaften konfrontiert.

  • Strom sparen

    "Wettbewerb wichtiger als Härtefallregelung"

    Der Bundesverband WindEnergie (BWE) und der Bund der Energieverbraucher sind sich einig: Nicht die Mehrkosten für erneuerbare Energien, sondern die Netzbetreiber würden die Strompreise in die Höhe treiben – und derart Arbeitsplätze gefährden. Beide Verbände fordern die Schaffung einer unabhängigen Preiskontrolle von Netznutzungsentgelten.

  • Energieversorung

    Veag-Angestellte demonstrieren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Top