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Hohe Ölpreise: Feuerstätten bremsen Heizkosten aus

Steigende Preise für Heizöl und Erdgas sorgen derzeit für Zündstoff. Viele Verbraucher überlegen nun, wie sie ihre Heizkosten senken können. Dabei sollten auch Herde und Öfen, die mit Festbrennstoffen wie Kohle oder Holz befeuert werden, in die Planung einbezogen werden, rät die Rheinbraun Brennstoff GmbH.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (red) - Durch das gezielte Heizen mit den Festbrennstoffgeräten lässt sich vor allem in der Übergangszeit eine Menge Geld sparen. An kühlen Herbstabenden oder milden Wintertagen gezielt genutzt, bleibt die Zentralheizung einfach ausgeschaltet. Das flackernde Kaminfeuer sorgt mit seiner Strahlungswärme für eine angenehme Temperatur und schafft zudem ein wohliges Raumklima.

Verbraucher, die die Feuerstätte besonders wirtschaftlich nutzen möchten, sollten neben Holz auch auf Braunkohlenbriketts setzen, rät der Kohleproduzent. Aufgrund ihres hohen Heizwertes würden Briketts für eine intensive, lang andauernde Wärme sorgen und die Glut über viele Stunden halten. Mit etwa 25 Euro pro 100 Kilogramm seien Briketts eine günstige Alternative: Schon ab einem Heizölpreis von 45 Euro pro 100 Liter ist ihr Einsatz laut Rheinbraun - bei gleicher Heizleistung - günstiger.

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