8,4 Millionen

Hohe Erdgas- und Ölpreise verstärken Kachelofentrend

Wie eine Umfrage der RWE Rheinbraun GmbH ergeben hat, verwenden immer mehr Haushalte Kachelöfen, Kaminöfen oder Heizkamine zum Heizen der Wohnräume. Mit Holz oder Braunkohlebriketts suchen die Verbraucher nach kostengünstigeren Alternativen zu Erdgas und Öl, deren Preise von Jahr zu Jahr ansteigen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Aktuelle Marktuntersuchungen des Marktforschungsinstitutes GfK (Nürnberg) im Auftrag der RWE Rheinbraun Brennstoff GmbH (Köln) belegen, dass der Trend zum Zweitheizgerät, das mit Festbrennstoffen betrieben werden kann, weiterhin auf sehr hohem Niveau anhält. Zurzeit wärmen über sieben Millionen dieser Geräte die Wohnstuben.

Aktuell befindet sich in jedem vierten Haushalt eine moderne Feuerstätte. Wie in der letzten Heizsaison sollen in diesem Jahr nochmals etwa 300 000 Geräte hinzu kommen. Das sind über 80 000 Geräte mehr als im Jahr 2001. Dies bedeutet eine Steigerung über 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Grund: Die Bundesbürger suchen nach kostengünstigen Alternativen zu den hohen Erdgas- und Ölpreisen.

Einhergehend mit modernster, umweltschonender Gerätetechnik werden die Kachelöfen, Kaminöfen oder Heizkamine nicht nur als mit Emotionen verbundene Möbelstücke gesehen, sondern auch gezielt zum Beheizen der Wohnräume über mehrere Stunden eingesetzt. Ein Grund, warum immer mehr Verbraucher neben Holz auch Braunkohlenbriketts verwenden. Bereits zwei Millionen Feuerstätten werden neben Holz mit Braunkohlenbriketts beheizt. Die Gerätebesitzer schätzen die Bequemlichkeit der Braunkohlenbriketts, die sofort einsetzbar sind. Ferner halten Braunkohlenbriketts die Glut über Stunden und sorgen somit für eine anhaltende und gemütliche Wärme.

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