Bundesweiter Heizspiegel

Höhere Heizkosten trotz gesunkenem Verbrauch

Dank warmer Wintertage haben die Bundesbürger 2006 weniger Energie verheizt, durchschnittlich sank der Verbrauch um sechs Prozent. Dennoch fielen die Heizkosten höher aus, weil Energiepreise und Heiznebenkosten im Durchschnitt stärker anzogen als der Verbrauch zurückging.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Heizkosten für Erdgas sind um durchschnittlich 12,5 Prozent, für Fernwärme um knapp fünf Prozent und für Heizöl um gut zwei Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt des Bundesweiten Heizspiegels 2007 der Kampagne "Klima sucht Schutz" in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund.

Der Bundesweite Heizspiegel liefert Vergleichswerte für das Jahr 2006. Er basiert auf bundesweit erhobenen Heizdaten zentral beheizter Wohngebäude. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer aktuellen Heizkostenabrechnung mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so ihr Gebäude einstufen.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Energietarife

    Heizkosten-Vergleich: Wie hoch ist der Verbrauch bei anderen?

    Wie hoch die Heizkosten sind, hängt davon ab, wie teuer Öl, Gas etc. sind. Ganz wesentlich ist aber auch, wie hoch der Verbrauch ist. Mit dem neuen Heizspiegel kann der eigene Verbrauch mit dem anderer Haushalte verglichen werden.

  • Heizkostenabrechnung

    Nebenkosten sinken durch günstige Energie

    Die Nebenkosten für das Jahr 2015 sind durch günstige Energiepreise weiter gesunken. Heizöl, Fernwärme und Gas sind billiger geworden. In Großstädten stehen dieser Entwicklung jedoch steigende Kaltmieten entgegen.

  • Hochspannungsmasten

    Techem: Heizpreise in vergangener Saison gestiegen

    Um durchschnittlich 21,6 Prozent sind die Heizkosten in der vergangenen Saison gestiegen, hat der Energiedienstleister Techem in einer aktuellen Analyse festgestellt. Insbesondere in den Regionen um Freiburg, Kassel und Berlin mussten die Haushalte tiefer in die Tasche greifen.

  • Strompreise

    CO2-Gebäudesanierungsprogramm erfolgreicher als erwartet

    Bei der Vorstellung des Zwischenberichtes zum CO2-Gebäudesanierungsprogramm zeigte sich Bundsverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sehr zufrieden. Er betonte, dass mit dem Förderprogramm der Beitrag des Gebäudesektors zum Klimaschutz steige und kündigte weitere Förderanreize an.

  • Stromtarife

    Expertenanhörung zum Energiesparen: Zu wenig genutzt

    Energiesparen ist trotz steigender Kosten für Strom und Heizung für viele Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen immer noch kein Thema. Zu dieser Einschätzung kamen Fachleute bei einer Anhörung zu den Folgen steigender Energiepreise im Düsseldorfer Landtag.

Top