HEW und Stadt Hamburg schließen Liefervereinbarung

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Die Stadt Hamburg hat mit den Hamburgischen Elektrizitätswerken vereinbart, dass die städtischen Institutionen ab sofort eigenständig entscheiden können, ob sie konventionellen oder regenerativ erzeugten grünen Strom nutzen wollen. Die einzelnen Dienststellen können auf Wunsch vollständig oder anteilig grünen Strom von HEW oder von einem anderen Anbieter beziehen. Die möglichen Mehrkosten trägt die jeweilige Dienststelle.


Diese Öffnungsklausel gilt für alle Stellen, die im Rahmen des Poolvertrages mit HEW beliefert werden. Einzige Einschränkung: Wenn nur ein Teil grüner Strom gewünscht wird, muss er mindestens einen Anteil von 10 000 Kilowattstunden im Jahr einnehmen. "Wir haben damit zwei Ziele erreicht: Wir haben einerseits einen kostengünstigen Stromvertrag abgeschlossen und andererseits eine Wahlmöglichkeit für Ökostrom eröffnet," sagte Umweltsenator Porschke zu der Vereinbarung. Sie wurde im Rahmen der Verhandlungen über einen neuen Liefervertrag für die städtischen Tarifkunden getroffen. Es handelt sich dabei um die kleineren städtischen Abnehmer, die weniger als 30 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen. Diese Nutzergruppe umfasst etwa sechs Prozent des Strombedarfs der Stadt.

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