Heute in Berlin: Verleihung des europäischen Solarpreises

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Heute Abend wird in den Räumen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Berlin der europäische Solarpreis verliehen. Initiator ist Eurosolar, die Europäische Vereinigung für erneuerbare Energien. Seit 1994 wird der Preis jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen und Organisationen für beispielhafte Initiativen zur Nutzung der Sonnenenergie in allen verfügbaren Formen vergeben.


Insgesamt werden elf Projekt nach acht unterschiedlichen Vergabekriterien ausgezeichnet. Der prominenteste Preisträger dieses Jahres ist der Schweizer Bundespräsident Adolf Ogi, den die Schweizer Solarverbände als die in ihrem Land seit vielen Jahren treibende politische Persönlichkeit für die Nutzung der erneuerbaren Energien vorgeschlagen haben. Drei der weiteren Preisträger kommen aus Deutschland, zwei aus Dänemark, Österreich und der Schweiz und einer aus Schweden und Italien. Die Laudatio wird der Bundestagsabgeordnete und Präsident von Eurosolar Hermann Scheer halten. Auch Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstandes der KfW wird den Gewinnern gratulieren.


Die diesjährigen Preisträger im einzelnen:


Für persönliches Engagement für Erneuerbare Energien: Bundespräsident Adolf Ogi (Schweiz), Jytte Abildstrøm (Dänemark) für ihr öffentliches ökologisches Engagement als Künstlerin und Piera Dorazio (Italien) für sein "Sun and Art" - Engagement.

Gebietskörperschaften: Landkreis Rottal-Inn (Deutschland) für die Aktion "Rottaler Sonnenwende".


Unternehmen: Energiepark West in Satteins (Österreich).


Betreiber von Anlagen: Gasser Baumaterialien AG für das Büro- und Lagergebäude als solares Kraftwerk in Chur (Schweiz).


Lokale und regionale Vereine: Middelgrundens Vindmøllelaug in Kopenhagen (Dänemark) für das Off-shore-Windkraftprojekt mit breiter Bürgerbeteiligung.


Solares Bauen: Prof. Thomas Herzog (Deutschland) für sein Gesamtwerk


Medienpreis: "Sonnenzeitung" (Österreich).


Transportsysteme: Bio Alcohol Fuel Foundation in Örnsköldvik (Schweden) für die Entwicklung und Produktion von Bio-Ethanol als Treibstoff, Kopf AG, Umwelt und Energietechnik (Deutschland) für die Entwicklung und Produktion von Solarbooten.

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