Noch ist nichts verloren

Herbstmeisterschaft in der Solarbundesliga

Für Bayern München ist die Herbstmeisterschaft gelaufen - der Herbstmeister in der Solarbundesliga steht noch nicht fest. Noch bis Silvester können die Städte und Gemeinden aktuelle Daten einreichen. Derzeit führt eine brandenburger Kommune.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Noch bis Silvester können sich Kommunen und Ortsteile in der Solarbundesliga für die Herbstmeisterschaft qualifizieren. Anfang Januar startet eine zusätzliche Liga der Ortsteile. Derzeit führt die Kommune Geesow (Brandenburg) knapp vor Dimbach (Bayern).

"Für die mehr als 150 Kommunen, die sich bereits an unserem Wettstreit um die erfolgreichste Solarenergienutzung beteiligen, wollen wir mit der Herbstmeisterschaft einen Anreiz schaffen, zum Jahresende ihre Daten nochmals zu aktualisieren", sagt Jörg Dürr Pucher, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Die Solarbundesliga ist eine Initiative des Informationsdienstes Solarthemen und der Deutschen Umwelthilfe e.V. Entscheidende Faktoren sind die installierte Leistung in Watt pro Einwohner im Bereich Photovoltaik sowie die Fläche installierter Solarkollektorsysteme pro Einwohner.

Ab Januar 2002 gelten in der Solarbundesliga zudem neue Teilnahmebedingungen. Die Organisatoren folgen damit einem einstimmigen Votum des Ligaausschusses, in dem neben dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und der Arbeitsgemeinschaft Solarwirtschaft auch zwei gewählte Vertreter der teilnehmenden Gemeinden mitwirken. Künftig wird es zwei separate Ranglisten geben. In der Bundesliga kämpfen dann nur noch selbständige Städte und Gemeinden um die sonnigsten Plätze. Eine eigene Liga wird für Ortsteile und gemeindeangehörige Dörfer eröffnet.

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