In Nürnberg

Heiße Phase der Inbetriebnahme bei der GuD-Anlage in Sandreuth

Das 90-Millionen-Euro-Projekt der Nürnberger N-ERGIE AG, eine neue Gas- und Dampf-Anlage am Heizkraftwerk Sandreuth, geht in die heiße Phase. Derzeit befinden sich die neuen Anlagenteile wie Generatoren, Turbinen und Abhitzekessel in der Optimierungsphase. Anschließend beginnt der Probebetrieb.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Nürnberg (red) - Nach dem ersten Spatenstich für die Gas- und Dampf (GuD) -Anlage am Heizkraftwerk Sandreuth im Juli 2003 sind nach nunmehr 20 Monaten die Bau- und Montagearbeiten abgeschlossen. Über 200 Mitarbeiter waren zeitweise gleichzeitig auf der knapp 2500 Quadratmeter großen Baustelle, um den sehr straff gehaltenen Zeitplan für die Errichtung der 90 Millionen Euro teueren Anlage der N-ERGIE Aktiengesellschaft einzuhalten.

Derzeit befinden sich die neuen Anlagenteile wie Generatoren, Turbinen und Abhitzekessel in der Optimierungsphase. D.h., der Verbrennungsprozess in den beiden Gasturbinen wird in dieser Zeit optimiert und die einzelnen Anlagenkomponenten werden aufeinander abgestimmt und synchronisiert, so dass ein reibungsloser und störungsfreier Betrieb gewährleistet ist.

Auch die vielen zusätzlich installierten Messgeräte werden justiert. Die Optimierungsphase ist bis Ende März eingeplant und somit sind bis zu diesem Zeitpunkt 464 Terminpunkte des Zeitplanes abgearbeitet und realisiert worden. Anschließend muss die Anlage fünf Tage rund um die Uhr störungsfrei laufen, damit der letzte und entscheidende Schritt in der Fertigstellung der GuD-Anlage - der Probebetrieb - beginnen kann.

Dieser wird sich dann bis Anfang Mai 2005 erstrecken. In dieser Zeit muss die Anlage ihre Leistung unter Beweis stellen und ohne Störung den Dauerbetrieb über diesen Zeitraum nachweisen.

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