Identische Besetzung

HEAG Versorgungs-AG und Südhessische erhalten neuen Aufsichtsrat

In dieser Woche trafen sich die neu formierten Aufsichtsräte der HEAG Versorgungs-AG und der Südhessischen Gas und Wasser AG zu ihren konstituierenden Sitzungen. Gewählt wurden die Aufsichtsratsmitglieder bereits in den Hauptversammlungen beider Unternehmen, da die Amtszeiten der alten Aufsichtsräte nach fünf Jahren turnusgemäß geendet hatten.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Im Hinblick auf die anstehende Fusion wurden die Kontrollorgane der Unternehmen nahezu identisch besetzt. Vorsitzender beider Aufsichtsräte wurde Professor Horst H. Blechschmidt, Vorstandsvorsitzender der Hessischen Elektrizitäts-AG, die zukünftig Hauptanteilseigner des fusionierten Unternehmens sein wird. Blechschmidt löst Dr. Hans-Jürgen Braun als Vorsitzenden der HEAG Versorgungs-AG und Alexander Pfeiffer als Vorsitzenden der Südhessischen ab. Mit der Verschmelzung beider Unternehmen zur HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) im Herbst 2003 wird es nur noch einen Aufsichtsrat geben.

Als Stellvertreter wurden bei der HEAG Versorgungs-AG Hermann Blank (Betriebsratsvorsitzender der HEAG Versorgungs-AG) und Klaus Feuchtinger (Stadtverordneter in Darmstadt) gewählt. In der gleichen Position sind dies bei der Südhessischen Gas und Wasser AG Dr. Rolf Martin Schmitz (Vorstand der Thüga Beteiligungen AG), Andreas Niedermaier (Betriebsratsvorsitzender der Südhessischen) und ebenfalls Klaus Feuchtinger.

In den beiden achtzehnköpfigen Aufsichtsräten der Versorgungsunternehmen sitzen jeweils neun kommunale Vertreter (Hessische Elektrizitäts-AG, Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg) und sechs Arbeitnehmervertreter. Jeweils drei Sitze teilen sich die Ruhrgas Energie Beteiligungs-AG und die Thüga Beteiligungen AG. Am fusionierten Unternehmen werden die Hessische Elektrizitäts-AG/Hedag mit 52,85 Prozent, die Ruhrgas Energie Beteiligungs-AG und die Thüga Beteiligungen AG mit jeweils 20 Prozent beteiligt sein. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg, Kommunen im Netzgebiet und Mitarbeiter werden zusammen 7,15 Prozent der Anteile halten.

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