Neues Terrain

HEAG NaturPur AG eröffnet Niederlassung in Mainz

In Südhessen hat die NaturPur AG der Darmstädter HEAG bereits 60 neue Erzeugungsanlagen errichtet - vor allem Solaranlagen -, nun soll auch Rheinland-Pfalz unter Öko-Strom gesetzt werden. In Mainz wurde die erste Niederlassung eröffnet, eine enge Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Mainz ist geplant.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Auch in Rheinland-Pfalz soll künftig zunehmend regenerative Stromerzeugung und -versorgung stattfinden: Der Darmstädter Ökostromversorger HEAG NaturPur AG hat hierzu eine Niederlassung in Rheinland-Pfalz eröffnet.

Die Schwestergesellschaft entega GmbH, eine Vertriebsgesellschaft der Stadtwerke Mainz AG und der HEAG Versorgungs-AG, ist bereits vor Ort präsent und bekannt. Dementsprechend hat die HEAG NaturPur AG, die das Feld der regenerativen Energien im Konzern abdeckt, ihre Niederlassung in derselben Örtlichkeit wie das entega-Center in Mainz gelegt: dem Bürozentrum in der Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße. Die Stadtwerke Mainz AG wollen künftig enger mit der HEAG NaturPur AG zusammen arbeiten. Der Aufsichtsrat hat sich bereits grundsätzlich für eine Beteiligung an dem Unternehmen ausgesprochen.

Bereits seit November 2000 erzeugen Windkraftanlagen in Mainz-Ebersheim umweltfreundlichen Strom für NaturPur-Kunden. Mit der BUND-Kreisgruppe Mainz besteht seit April 2001 ein Bündnis: der BUND wirbt für einen Umstieg auf eine umweltfreundliche Stromversorgung durch die NaturPur AG; der Darmstädter Ökostromanbieter hat sich im Gegenzug dazu verpflichtet, bei Abnahme einer vereinbarten Jahresstrommenge ein Solarkraftwerk auf einem Gebäude des Verbandes vor Ort zu errichten.

Den Ausbau neuer regenerativer Erzeugungskapazitäten möchte die junge Firma in Rheinland-Pfalz nun insgesamt stärker vorantreiben. Das Know-how, das seit dem Unternehmensstart im Juli 1999 in Südhessen erworben wurde, soll hierfür nun über die Rheingrenze transportiert werden. In Südhessen hat NaturPur bereits 60 neue Erzeugungsanlagen in 45 Kommunen errichtet - insbesondere Solarstromanlagen. Aber auch eine Biogasanlage im Odenwald. Rund 4,5 Millionen Euro wurden hierfür direkt und indirekt investiert, was nicht zuletzt das regionale Gewerbe und damit den Arbeitsmarkt stärkt.

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