Der Wind wird rauher...

Harpen AG: Einstieg in den französischen Windkraft-Markt steht bevor

Die Zeit ist günstig: Da Frankreich den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen bis zum Jahr 2010 von 15 Prozent auf 21 Prozent erhöhen möchte, kommt dem Ausbau der Windkraft eine besondere Aufgabe zu. Die RWE-Tochter Harpen ist schon jetzt vor Ort und will im Nord- und Südwesten Projekte mit einer Leistung von 450 Megawatt verwirklichen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Den Abschluss von Kooperationsvereinbarungen mit französischen Windpark-Entwicklungsunternehmen sieht die RWE-Tochter Harpen AG als Einstieg in den französischen Windkraft-Markt. "Vor dem Hintergrund der neuen gesetzlichen Bestimmungen für Windenergie in Frankreich streben wir in unserem Nachbarland den Aufbau eines namhaften Projektportfolios an", erklärte Harpen-Vorstand Dr. Bernd Widera.

Die französischen Kooperationspartner werden im Nordwesten (Normandie / Picardie) und im Südwesten Frankreichs (Languedoc-Roussillon) Windpark-Projekte mit einer zu installierenden Leistung von etwa 450 Megawatt verwirklichen. Frankreich hat sich mittelfristig das Ziel gesetzt, den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen bis zum Jahr 2010 von 15 Prozent auf 21 Prozent zu erhöhen. Gemäß den aktuellen Planungen sollen dazu bis zum Jahr 2010 Windenergieprojekte mit einer gesamten installierten Leistung von 10 000 bis 13 000 Megawatt realisiert werden. Harpen ist bereits seit 1998 mit insgesamt 18 Wasserkraftwerken in dem französischen Markt für erneuerbare Energien tätig.

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