Vor Gericht

Hannover: Verfügung gegen Yello wegen wettbewerbswidrigem Verhalten

Die Stadtwerke Hannover haben vorm Landgericht Hannover eine Einstweilige Verfügung gegen die Kölner Yello Strom GmbH erwirkt. Vorwurf: Wettbewerbswidriges Verhalten. Yello darf nun nicht mehr behaupten, in bestimmten Gebieten der Region die Stromlieferung von den Stadtwerken zu übernehmen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Hannover (red) - Die Yello Strom GmbH darf ab sofort beim Verkauf von Strom nicht mehr behaupten, dass sie "in bestimmten Gebieten Hannovers und der Region die Stromlieferung in den nächsten Monaten von den Stadtwerken Hannover übernehmen" bzw. dass "die Stadtwerke Hannover Kunden in bestimmten Gebieten nur noch mit Gas versorgen". Eine entsprechende Einstweilige Verfügung gegen die EnBW-Tochter wurde Ende letzter Woche vom Landgericht Hannover erlassen. (AZ: 23 O 54/05)

"Die Stadtwerke als Hannovers Energieunternehmen versorgen heute und in Zukunft Hannover und Teile der Region. Die Übertragung unserer Stromversorgung - auch in Teilen - auf Wettbewerber ist völliger Humbug", erläuterte der Sprecher der Stadtwerke Hannover AG, Gernot Hagemann. "Man muss sich wirklich fragen, zu wessen Vorteil Verträge sind, wenn der Kunde mit Unwahrheiten zum Abschluss von Verträgen gedrängt wird. Wir freuen uns, wenn uns unsere Kunden ein solches Vorgehen melden."

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