Handy am Steuer
Nur jeder Zweite lässt das Telefonieren im Auto
Eine Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e.V. (DVR) ergab, dass noch immer viele Autofahrer während der Fahrzeugführung telefonieren. Mehr als zehn Prozent verzichten dabei sogar auf eine Freisprecheinrichtung.
Bonn (red) - Zudem ergab die repräsentative Befragung von 2000 Autofahrern, dass nur jeder zweite Autofahrer ganz bewusst auf das Telefonieren im PKW verzichte. Jeder Dritte (31,4 Prozent) indes, so die Studie von DVR und dem Marktforschungsinstitut Ipsos, würde immerhin eine Freisprechanlage verwenden.
Appell an Verkehrsteilnehmer
Dass noch immer jeder Siebte allerdings Telefonate auch ohne Freisprecheinrichtung führe, beunruhigt den Verkehrssicherheitsrat. Denn dieses Verhalten wird nicht nur mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einem Punkt in der Verkehrssünderdatei geahndet - vor allem bedeutet Telefonieren am Steuer eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer. Laut DVR sollten daher alle Ablenkungsquellen beim Fahren konsequent ausgeschaltet werden: "Am sichersten fährt, wer ganz auf das Telefonieren während der Fahrt verzichtet."
Wo die Handynutzung am Steuer besonders ins Geld geht
Insbesondere in Ferienzeiten oder wenn man eine Dienstreise plant, sollte man sich vorab gut darüber informieren, welche Regeln in Reiseland bei der Handynutzung im Auto gelten. Etwa in Italien wird man richtig Geld los, deutlich mehr als beispielsweise in der sonst so teuren Schweiz. Die in Deutschland fälligen 40 Euro sind jedenfalls im europäischen Vergleich recht wenig, wie unser Bußgeld Vergleich zeigt.
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