25.11.2011 | © Tarife.de

Genau hinschauen

Gratis-Apps beinhalten oft Kostenfallen

Zur Freude eines jeden Smartphone-Besitzers gibt es etliche Gratis-Apps, die oft genauso gut sind wie die kostenpflichtigen Varianten. Doch Verbraucher sollten aufpassen, denn viele dieser kostenlosen Apps entpuppen sich als Kostenfalle.

München (dapd/red) - Ob Nachrichten, eine aktuelle Verbindung für die nächste Bahnreise oder die Vorhersage des Wetters: Smartphone Besitzer bekommen solche Informationen in der Regel über Apps. Diese herunterladbaren Mini-Programme bergen aber auch Risiken, warnt die Verbraucherzentrale Bayern.

In Gratis Apps können Abos versteckt sein

Durch ungewollt abgeschlossene Abos etwa könnten hohe Kosten für den Nutzer entstehen. Besonders hinter kostenlosen Apps versteckt sich bisweilen eine Abofalle. Die Gratis-Anwendungen würden meist über Werbung finanziert. Manche Werbelinks seien so präpariert, dass man durch einen einzigen Klick einen angeblichen Vertrag abschließt, der dann zu ungeahnten Kosten führt. Nutzer bemerkten dies erst mit Erhalt ihrer nächsten Mobilfunkrechnung.

Vor dem Download Angebot genau prüfen

Widersprüche und Rückforderungen bereits gezahlter Beiträge erwiesen sich oft als schwierig. Die Experten der Verbraucherzentrale Bayern raten, grundsätzlich sparsam mit seinen persönlichen Daten umzugehen. Vor dem Herunterladen von Apps sollte man sich die Angebote genau ansehen und auf sichere Quellen achten, um nicht in eine Kostenfalle zu tappen. Außerdem wird empfohlen, werkseitige Sicherheitseinstellungen nicht zu verändern und seine Daten nach Möglichkeit zu verschlüsseln.

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