Ultimativ

Handelsblatt: Gas-Aktionäre machen RWE letztes Angebot

Kann RWE den Streit mit den kommunalen Aktionären von RWE Gas bald beilegen? Informationen des Handelsblatts zufolge, haben die Gesellschafter dem Energiekonzern ein letztes Angebot übermittelt, das bis zum 31. Oktober gilt. Details daraus wurden allerdings nicht bekannt, so dass über eine Einigung weiter nur spekuliert werden kann.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Streit zwischen dem Energiekonzern RWE und den kommunalen Gesellschaftern bei RWE Gas geht in eine neue Runde: Wie das "Handelsblatt" berichtet, haben die Aktionäre ein letztes, "ultimatives Angebot für die Eingliederung der Gastochter in die neue Konzernstruktur" gemacht.

Das neue Angebot sei bis zum 31. Oktober befristet und setze zum Teil auf eine früher gemachte Offerte auf, enthalte aber auch neue Vorschläge, schreibt die renommierte Tageszeitung. Zuvor hätten Vertreter der Kommunen bei ihrem jüngsten Treffen erneut darauf hingewiesen, dass die kommunalen Stadtwerke der vom RWE-Konzern geplanten kompletten Eingliederung des Gasgeschäfts in regionale Vertriebsgesellschaften des Konzerns sehr kritisch gegenüber stünden.

Laut Handelsblatt hatten die Aktionäre, die sich um die Freiheit der Stadtwerke sorgen, RWE in einem früheren Angebot vorgeschlagen, die Privatkunden abzugeben, während die wichtigen Stadtwerke-Kunden bei einer selbstständig arbeitenden RWE Gas bleiben sollten. RWE hingegen soll den kommunalen Aktionären in den vergangenen Monaten insgesamt vier Kompromissangebote gemacht haben, die alle abgelehnt worden seien. Unter anderem sei eine Erhöhung der jährlichen Garantiedividende um zwei Millionen Euro vorgeschlagen und eine Barabfindung angeboten worden.

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