Lücken

Handelsblatt: E.ON Energie hat Osteuropa im Visier

In einem Gespräch mit dem Handelsblatt, hat der Vorstandsvorsitzende der E.ON Energie AG die Expansion nach Osteuropa angekündigt. In Polen, Tschechien und der Slowakei gebe es noch Lücken, in Ungarn soll die solide Marktposition ausgebaut werden.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Der Vorstandsvorsitzende der E.ON Energie AG, Johannes Teyssen, hat in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt" Polen, Tschechien und die Slowakei als Expansionsziele benannt. In Ungarn soll die solide Marktposition weiter ausgebaut werden.

Der Osten Europas wird von vielen Wirtschaftsexperten als derzeit größter Wachstumsmarkt bezeichnet. In Polen soll der Energiemarkt liberalisiert werden, allerdings ist E.ON hier mit einer ersten Übernahmeofferte gescheitert. In Tschechien hat E.ON seinen Anteil an zwei Regionalversorgern aufgestockt und kontrolliert jetzt 24 Prozent des Marktes. In der Slowakei gibt es eine Beteiligung am größten Versorger und in Ungarn ist E.ON an drei regionalen Strom- und einem Gasunternehmen beteiligt.

Weiterführende Links
  • Zum kompletten Handelsblatt-Artikel
Das könnte Sie auch interessieren
  • Energieversorung

    Deutschland erhält wieder russisches Gas über die Ukraine

    Nach einem fast zweiwöchigem Lieferstopp fließt seit heute wieder russisches Erdgas über die Ukraine nach Deutschland. Die Gasanbieter E.ON Ruhrgas und Wingas bestätigten die Wiederaufnahme der Lieferungen. Auch in den osteuropäischen Ländern ist die Gasversorgung wieder sichergestellt.

  • Handytarife

    Hyundai Mobile startet mit acht Handys auf dem deutschen Markt

    Hyundai Mobile Europe, ein Ableger des koreanischen Autoherstellers, startet nun auf dem europäischen Handymarkt. Wirkliche Hingucker sind die Hyundai-Handys aber weder in punkto Ausstattung noch hinsichtlich des Designs.

  • kostenlos telefonieren

    Talkline ID verlängert Osteuropa-Aktion

    Der Call-by-Call-Anbieter verlängert seine Auslandsaktion über die Vorwahl 01050 nach Polen, Tschechien, Bulgarien, Ungarn und in die Slowakische Republik - bislang ohne zeitliche Befristung.

  • Energieversorung

    Öko-Institut: Umwelt- und Energiepolitik in Europa wird sich verändern

    Das Öko-Institut beschäftigt sich derzeit intensiv mit der Entwicklung der europäischen Politik wie dem europäischen Emissionshandel, der Zukunft des Euratom-Vertrages und den verschiedenen Facetten des liberalisierten Energiemarktes. Der Leiter des Berliner Büros sieht daher eine Veränderung der europäischen Energiepolitik bei der EU-Erweiterung voraus.

  • Hochspannungsleitung

    EnBW und EdF setzen auf Internationalität und Regionalität

    Ganz im Zeichen des europäischen Energiemarkts präsentieren sich die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, die Electricite de France (EdF) sowie die in Düsseldorf ansässige ENRW Energie Nordrhein-Westfalen GmbH auf der vom 6. bis 8. Mai 2003 stattfindenden internationalen Fachmesse Power Gen Europe.

Top