Hamburger Öko-Strom "newpower" wird deutlich billiger

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
"newpower", eine Kooperation von HEW und Deutscher Shell, senkt zum 1. Oktober dieses Jahres den Preis für Ökostrom um 23 Prozent. Shell-Vorstand Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: "Ein repräsentativer Single-Haushalt in Hamburg zahlt für Ökostrom jetzt nur noch vier Mark pro Monat mehr. Das entspricht nicht einmal einer Packung Zigaretten. Jetzt spricht auch der Preis für newpower!"



Bei einem Jahresverbrauch von 2000 Kilowattstunden bezahlt ein Haushalt 714 Mark, wenn man den allgemeinen Stromtarif der HEW ab 1. Oktober zu Grunde legt. Steigt er auf "newpower" um, so kosten ihn 2000 Kilowattstunden 763 DM pro Jahr. HEW-Vorstand Dr. Hans-Joachim Reh ist überzeugt, daß "newpower" ein Erfolg wird: "Wir wollen den Ökostrom. Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Ende des nächsten Jahres rund 3000 Öko-Kunden gewonnen haben."


"newpower" wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt und steht rund um die Uhr zur Verfügung. HEW und Shell werden die Gewinne aus dem Verkauf des Ökostroms dafür nutzen, neue Anlagen zur Erzeugung von regenerativer Energie zu bauen.


Die Chancen für Ökostrom, sind sich die beiden Unternehmen einig, könnten weiter verbessert werden, wenn die Rahmenbedingungen endlich stimmen würden. Shell-Vorstand Vahrenholt: "Ich halte die Zeit für gekommen, dass die Bundesregierung endlich die sogenannte Ökosteuer auf den Ökostrom streicht. Derzeit sind es noch zwei Pfennig je Kilowattsunde, künftig sollen es gar vier Pfennig je Kilowattstunde sein. Wenn diese widersinnige Steuer vom Tisch ist, kann sich der Ökostrom noch besser im derzeitigen Strompreiskampf behaupten. Dann kann es keine Klagen mehr geben, dass die Liberalisierung des Strommarktes gegen umweltfreundlichen Strom läuft."


(ots)

Das könnte Sie auch interessieren
Top