Geld sparen

Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Strom sparen

Am 1. Januar nimmt man sich gerne gute Vorsätze fürs neue Jahr. Doch dabei muss es nicht nur darum gehen, mit dem Rauchen aufzuhören oder mehr Sport zu treiben. Wie wäre es mit dem guten Vorsatz, den Stromverbrauch unter die Lupe zu nehmen und Strom zu sparen? Damit lässt sich gleichzeitig auch Geld sparen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Wer sich als guten Vorsatz fürs neue Jahr vorgenommen hat, jeden Monat etwas Geld zur Seite zu legen, sollte den eigenen Stromverbrauch genauer unter die Lupe nehmen. Hier sind Einsparungen von bis zu 25 Prozent möglich. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um unnötigen Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden zu vermeiden. Denn indem die Strom sparen, tun Sie nicht nur etwas für die Umwelt, sondern können auch gleichzeitig Geld sparen.

Stromspar-Tipp 1: Stromverbrauch überprüfen

Wer Strom sparen will, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen, an welchen Stellen im Haushalt Strom verbraucht wird. Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck der dena können Verbraucher unter www.stromeffizienz.de in wenigen Minuten ihren Stromverbrauch durchleuchten.

Stromspar-Tipp 2: Nicht so heiß waschen

Den guten Vorsatz fürs neue Jahr können Sie gleich bei der nächsten Wäsche anwenden. Je höher die eingestellte Waschtemperatur, desto mehr Strom verbraucht die Waschmaschine. Wird leicht verschmutzte Wäsche bei 40 statt bei 60 Grad gewaschen, spart das rund 50 Prozent an Strom und Kosten. Mit dem Energiesparprogramm der Waschmaschine kann man noch mehr Strom sparen.

Stromspar-Tipp 3: Energiesparlampen nutzen

Wer immer noch herkömmliche Glühlampen benutzt, kann auf effiziente Lampen umsteigen, um seine Stromkosten zu reduzieren. Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen und halten mindestens zehn mal so lange.

Stromspar-Tipp 4: Kein unnötiger Standy-Verbrauch

Fernseher, DVD-Player oder Set-Top-Boxen und weitere Geräte verbrauchen auch nach dem Ausschalten im Stand-by-Betrieb unnötig Strom. Wer hier konsequent alle Geräte vom Netz trennt, kann seine Stromrechnung um rund 80 Euro im Jahr entlasten. Am einfachsten geht das Strom sparen hier mit schaltbaren Steckdosenleisten - so können TV, Receiver und DVD-Player mit nur einem Klick vom Strom getrennt werden, wenn man gerade kein Fernsehen schaut.

Mehr Tipps für ihren guten Vorsatz zum Strom sparen

Weitere nützliche Stromspar-Tipps für ihren guten Vorsatz für das Jahr 2010 finden Sie in unserer Rubrik "Strom sparen". Und mit einem Wechsel des Stromanbieters lässt sich darüber hinaus noch mehr Geld sparen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromrechnung

    Sommertipp: Stromrechnung während des Urlaubs drosseln

    Die Stromrechnung kann während des Urlaubs mit ein paar einfachen Maßnahmen gesenkt werden. Am größten ist das Sparpotenzial für diejenigen, die einen elektrischen Warmwasserspeicher nutzen.

  • Stromkosten

    Deutsche arbeiten jährlich 65 Stunden für Strom

    Strom ist in den vergangenen zehn Jahren erheblich teurer geworden. Weil die Lohnsteigerung im selben Zeitraum die Kosten nicht ausgleicht, müssen Arbeitnehmer einer Analyse zufolge mehr arbeiten, um die Stromrechnung decken zu können.

  • Stromtarife

    BMWi: 30 Millionen Euro für stromsparende Technologien

    Ein Technologiewettbewerb für energiesparsame Informations- und Kommunikationstechnologien hat begonnen. Für den Wettbewerb werden bis zu 30 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bereitgestellt. Die Vorschläge werden bis spätestens zum 31. Mai 2010 angenommen.

  • Stromnetz Ausbau

    Strompreise bei Vattenfall steigen

    Der Energieversorger Vattenfall will im kommenden Jahr die Strompreise für seine Berliner Kunden angeblich deutlich erhöhen. Verbraucher sollten daher mit einem Strompreisvergleich prüfen, wie viel sich mit einem Wechsel des Stromanbieters sparen lässt.

  • Strompreise

    VBEW: Höhere Strompreise in Bayern wegen erneuerbaren Energien

    Da immer mehr Strom aus Erneuerbaren Energien gewonnen wird, erhöhen sich die Abgaben für die EEG-Umlage. Dies wird nach Ansicht des VBEW besonders die Strompreise in Bayern erhöhen. Zudem steigen durch nötige Investitionen in Stromnetze auch die Netzentgelte an, was sich ebenfalls auf den Strompreis auswirkt.

Top