Überragende Herausforderung

Gutachten gebilligt: Globaler Klimaschutz erfordert Energiewende

In ihrer Politik zur Bewahrung und Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen wird die Bundesregierung seit 1992 durch den WBGU beraten und unterstützt. Mit dem Hauptgutachten 2003 legte der WBGU eine umfassende Analyse zur Energieversorgung und einen Transformationsplan für eine Energiewende vor.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Das Bundeskabinett billigte gestern den Bericht der Bundesregierung zum Jahresgutachten des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) "Welt im Wandel: Energiewende zur Nachhaltigkeit". Der von Bundesumweltminister Jürgen Trittin vorgelegte Bericht sieht den globalen Klimaschutz als überragende Herausforderung, die eine Energiewende dringend erforderlich mache.

Zudem wertet er die Überwindung der Energiearmut als grundlegenden Beitrag zur Armutsbekämpfung weltweit. Trittin: "Das Gutachten des Beirats unterstreicht, dass die Bekämpfung des Klimawandels zu den zentralen Aufgaben für das 21. Jahrhundert gehört. Es kommt darauf an, die Folgen des Klimawandels für Mensch und Natur erträglich zu machen."

In ihrer Politik zur Bewahrung und Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen wird die Bundesregierung seit 1992 durch den WBGU beraten und unterstützt. Mit dem Hauptgutachten 2003 hatte der WBGU der Bundesregierung eine umfassende Analyse zur Energieversorgung sowie einen Transformationsplan für eine Energiewende vorgelegt. Das Gutachten enthält Handlungs- und Forschungsempfehlungen zur Bewältigung globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme.

Die Bundesregierung greift nun eine Reihe von Empfehlungen des Beirats auf und stellt die bisherigen Aktivitäten Deutschlands auf diesem Gebiet vor. Trittin: "Ziel der Bundesregierung ist eine nachhaltige Energieversorgung, die auf Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energie bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Atomenergie setzt".

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