Stromproduktion soll verstärkt werden

GuD-Heizkraftwerk Sandreuth in Betrieb genommen

Die Nürnberger N-ERGIE hat Anfang dieser Woche das Gas- und Dampf-Technologie- Heizkraftwerk Sandreuth in betrieb genommen. Die Umrüstung kostete das Unternehmen rund 90 Millionen Euro, zugleicht hat die N-ERGIE ihre Stromproduktion auf rund 940 Gigawattstunden pro Jahr verdoppelt.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Sandreuth (red) - Am Dienstag dieser Woche ging das GuD-Heizkraftwerk (HKW) Sandreuth der N-ERGIE Aktiengesellschaft in Betrieb. In die Umrüstung des HKW investierte die Nürnberger N-ERGIE rund 90 Millionen Euro. Durch den Umbau verdoppelt die N-ERGIE ihre Stromproduktion auf rund 940 Gigawattstunden pro Jahr. Gleichzeitig versorgt das Unternehmen mit dem HKW Sandreuth rund ein Viertel aller Nürnberger Haushalte mit Fernwärme.

Dank der umweltschonenden Gas- und Dampf-Technologie (GuD) im Heizkraftwerk und dem Einsatz von Erdgas als Brennstoff senkt die N-ERGIE den Kohlendioxidausstoß um jährlich bis zu 140.000 Tonnen. In nur 22 Monaten wurde das neue Gebäude mit den beiden Gasturbinen und Generatoren sowie den beiden Abhitzekesseln und den technischen Nebengebäude fertig gestellt. Über 200 Mitarbeiter waren zeitweise gleichzeitig auf der ca. 2500 Quadratmeter großen Baustelle, um den sehr straff gehaltenen Zeitplan für die Errichtung der 90 Millionen EURO teueren Anlage der N-ERGIE Aktiengesellschaft einzuhalten.

N-ERGIE will verstärkt in Stromproduktion

Für N-ERGIE Vorstandsmitglied Werner Juling ist die Inbetriebnahme des GuD-HKW Sandreuth ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen. Derzeit analysiert Deutschlands achtgrößtes Energieversorgungsunternehmen mehrere Varianten zur Steigerung der Stromproduktion.

"In einer Voruntersuchung wurde geprüft, ob zusätzliche Stromproduktionskapazitäten durch den Bau von eigenen Kraftwerken, Beteiligung an Gemeinschaftskraftwerken oder Beteiligung beziehungsweise Errichtung von Produktionskapazitäten bei Kunden erfolgen könnte", so N-ERGIE Vorstandsmitglied Werner Juling. Mit einer Entscheidung sei im Laufe dieses Jahres zu rechnen.

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