Grüner Strom: Bremer Energie-Konsens präsentiert Marktanalyse

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Strom soll möglichst umweltfreundlich produziert werden - dies zumindest ist der Wunsch eines Großteils der Bevölkerung. Aber nur sehr wenig Kunden setzen dies in die Tat um und beziehen Strom aus regenerativen Quellen wie Wind, Wasser oder Sonne. Warum die meisten Kunden nicht zu einem "Grünstrom"-Angebot wechseln und wie die vorhandene Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit überbrückt werden kann, untersucht die jetzt erschienene Studie: "Grüner Strom- eine sozialwissenschaftliche Marktanalyse". Erstellt wurde sie von Barbara Birzle-Harder und Konrad Götz vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE); Auftraggeber ist die Bremer Energie-Konsens GmbH.


Die Untersuchung verdeutlicht, dass nicht - wie oftmals angenommen - allein der Preis das entscheidende Kriterium gegen Grünstrom ist. Vielmehr verhindern immer noch vorhandene gravierende Informationsdefizite und das mangelnde Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Produkte einen Wechsel. Um Grünstrom-Angebote erfolgreich am Markt durchsetzen zu können, plädieren die Autoren daher für einen Marketing-Mix, bei dem neben einer attraktiven Preisgestaltung die Glaubwürdigkeit des Produktes in den Mittelpunkt rückt. Durch die Aufgliederung der Bevölkerung nach Lebensstilen zeigt die Untersuchung zudem, welche Zielgruppen mit welchen Maßnahmen überhaupt für Grünstrom gewonnen werden können.


Die leicht verständliche Studie kann zum Preis von 16 DM zuzüglich Porto beim ISOE entweder per Fax: 069-707691911 oder per E-Mail: info@isoe.de bestellt werden.

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